MotoGP ’06 – im Klassik-Test (360)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: MotoGP ‘06 ist ein starkes Rennspiel, das vor allem Simulationsanhängern gefallen wird. Waren schon die Xbox-Vorgänger nichts für ­reine Spaßraser, fällt das NextGen-Debüt noch etwas knackiger aus und fordert viel Disziplin von den Fahrern, da sonst kaum Rennerfolge heraus springen. In dem Zusammenhang finde ich es unverständlich, dass die ­spürbar zugänglichere Extreme-Variante nun nicht mehr von Beginn an wählbar ist, sondern Ihr Euch erst durch den nun happiger gewordenen Standard-Modus schlagen müsst. Grafisch wurde das Renngeschehen hübsch in Szene gesetzt, kann die hohen Erwartungen an eine NextGen-Entwicklung aber nicht wirklich erfüllen: Natürlich sind penibel modellierte Fahrer und Bikes eine schöne Sache, aber während der Rennen habt Ihr wenig Muße, jede einzelne Schraube zu betrachten – dafür fällt mehr auf, dass das ­Geschehen manchmal ruckelt (was auf der Xbox-Vorlage nicht der Fall war). Auch die Ladezeiten wurden bei der Xbox 360 deutlich länger. Dennoch ist MotoGP ‘06 eine rundum ­gelungene ­Raserei, bei der sich die nötige Einarbeitungszeit bezahlt macht.

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