MotoGP – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Simon Biedermann meint: Hart am Limit: Für Freunde simulationslastigen Motorrad-Sports ist Moto GP die richtige Wahl, vor allem wegen der interessanten Lizenz und der realistischen Fahrphysik. Besonders der Karriere-Modus ist gelungen: Ausgewogene Zielvorgaben beugen ungeliebten Frust­momenten vor. Gerade wegen der exzellenten Steuerung stellt man sich immer wieder gerne der Herausforderung, die Maschinen im Grenzbereich zu halten. Und obwohl sich die Gegner nicht außergewöhnlich aggressiv verhalten, schafft es eine Menge Befriedigung, sich Stück für Stück an ihnen vorbeizuarbeiten. Das Freispielen der Extras hält Euch ebenfalls bei Laune – um die Liste komplett zu machen, müsst Ihr beinahe jeden Meter Asphalt der fünf Kurse perfekt beherrschen. Hier liegt leider auch das Problem von Moto GP: Habt Ihr die Streckenführung erstmal intus, werden die Rennen schnell zur Routine. Fünf Kurse sind auf Dauer etwas dürftig, zumal die Streckenränder optisch eintönig gehalten sind. So ist Moto GP einerseits für eine Spitzen-Simulation zu mager geraten und bietet andererseits Ar­cade-Rasern nicht den nötigen Geschwindig­keits­rausch. Ambitionierte Zweirad-Fans liegen dennoch nicht falsch.

Kurzes Vergnügen: Kursarmut und unauffällige Optik trüben die ansonsten fesselnde Zweirad-Simulation.

Singleplayer79
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