Mr. Bones – im Klassik-Test (SAT)

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Meinung & Wertung

Oliver Ehrle meint: Wer Mr. Bones über den Bildschirm steuert, erstarrt nicht vor Span­nung, sondern vor Ent­setzen: Der spielerische Gehalt der meisten Le­vels erinnert an billige LCD-Spielchen – stupides Rechts-Links-Gedrücke. Grauen­hafte Ab­wechslung bieten nur die plum­pen 3D-Levels, in denen Ihr durch kahle Gänge schwebt oder pixeligen Sta­ch­eln (rechts, links und in der Mitte) ausweicht. In den Jump’n’Run-Sequen­zen beschränkt sich die Action auf gelegentliches Hochspringen, was Euch ohne Füße oft schwerfällt. Statt tollen Spe­cial-FX nur massig Frust. Zumindest sind die beiden CDs mit gruftigen Sprach­samples und schaurigen Musik­stücken vollgepackt. Diese Audio-Effekthasch­erei täuscht über das einfallslose Design aber nicht hinweg: Mr. Bo­nes könnt Ihr auf dem Fried­hof verbuddeln.

Dieses Spiel bringt Euch ins Grab: Klapprige Ansammlung von Geschicklichkeits-Aufgaben mit mieser Steuerung.

Singleplayer26
Multiplayer
Grafik
Sound
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Max Snake
19. November 2018 17:36

Ein Skelett als Protagonist, fand ich immer merkwürdig. Die Video auf der Sega Flash sah Tag für Tag. Es bietet abwechslungsreich Level, merkt man seine frustrierte Stelle. Wie man vernünftig Gitarren zu spielen ohne Erklärung und blindtreffen, werde ich nie verstehen.