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| Spiel: | MTV Music Generator 2 |
| Publisher: | PS2 |
| Developer: | Jester Interactive |
| Genre: | Musik |
| Getestet für: | PS2 |
| Erhältlich für: | PS2 |
| USK: | |
| Erschienen in: | 6 / 2001 |
Der MTV Music Generator 2 ist kein Spiel im eigentlichen Sinne. Vielmehr komponiert Ihr mit vorgefertigten oder selbsterstellten Riffs eigene Songs. Zudem schnipselt Ihr am passenden Musik-Video.
Und so funktioniert’s: Euer Arbeitsfeld ist ein Sequencer, der bis zu 48 Spuren bietet und mit dem die einzelnen Riffs zu Songs zusammengefügt werden. Zur besseren Übersicht sind die Spuren in Rhythmus, Bass, Melodie und Stimme unterteilt – mehr als 1000 Akkordfolgen je Thema finden auf der PS2-CD Platz. Diese Bibliotheken sind wiederum in zehn Stilarten unterteilt: So sucht Ihr Euch die passenden Klänge im Breakbeat-, Garage-, House- oder R&B-Bereich. Alle Riffs könnt Ihr Euch direkt im Archiv anhören, markieren, und dann im Sequencer platzieren – eine recht einfache Sache, da der Takt auf 4/4 voreingestellt ist. So bastelt Ihr Stück für Stück Euren eigenen Song zusammen. Zusätzliche Effekte sind in einer gesonderten Leiste untergebracht: Dort stellt Ihr Tempoänderungen, Hall oder Echo über bestimmte Zeiträume ein.
Genügt Euch das noch nicht, so stellt Ihr Euch eigene Akkordfolgen zusammen; ein Sample-Repertoire von 3000 Klängen stellt Euch vor die Qual der Wahl. Im Aufbau ähnelt der Riff-Editor dem Sequencer: So setzt Ihr die Samples in einzelne Takte ein und baut neue Klangbilder zusammen; auch hier gibt’s eine ganze Latte an Effekten. Beim Komponieren helfen Euch zudem ein Akkord- und Arpeggio-Programm, mit denen Akkorde und Melodien automatisch erstellt werden. Eure Kreationen dürft Ihr schlussendlich auf Memory-Karte bannen. Beim Video-Schnitt arbeitet Ihr ebenfalls im Sequencer. Die Spuren sind in Objekt, Kamerawinkel, Beleuchtung und Effekte unterteilt. Wieder greift Ihr auf ein großes Archiv von Formen, Farben und Blickwinkeln zurück. Verwisch-Effekte oder Kaleidoskope sorgen für optischen Spielereien.
Wer eine kreative Eingebung benötigt, hört sich einen der Dutzenden Songs an, die auf der CD abgelegt sind. Propellerheads, Apollo 440 oder Funkmaster Flex zeigen, wie’s geht. Zudem dürft Ihr per Multitap mit bis zu sieben Freunden eine Jam-Session veranstalten. Per Knopfdruck wählt Ihr Musik- oder Video-Elemente und mixt diese zum gemeinsamen Song – die spontanen Kreationen dürft Ihr auch aufnehmen.









Hab auch mal gehört, dass einige Rap-Stars so angefangen haben, auch schon auf der PS1 mit Music Maker etc.
Hier war die Band Gorillaz mit bekannt geworden.