NBA 2K19 – im Test (PS4 / Switch)

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1999 sorgte NBA 2K auf Dreamcast für Furore, mittlerweile ist die Basketball-Simulation bei Ableger Nr. 20 angekommen. Auf den ersten Blick macht der vieles besser als der Vorgänger, allen voran im Karriere-Modus. Zur Erinnerung: 2018 verhalfen wir einem Ex-DJ dazu, seine Liebe für Basketball neu zu entdecken und die NBA aufzumischen. Ein netter Story-Aufhänger, im Kern aber viel zu albern umgesetzt. Ganz anders in NBA 2K19. Hier schlüpfen wir in die Rolle eines Basketball-Profis, der nicht für die NBA nominiert wurde und sein Talent nun zunächst bei den Shanghai Bears in China unter Beweis stellen muss. Was folgt ist ein ca. sechsstündiges Comeback mit solider Dramatik, glaubhaft agierenden Schauspielern und einem deutlich übersichtlicheren HUB-Level. Analysiert man Steuerung und Spielmechanik, fallen weitere sinnvolle Optimierungen auf. Da wäre zum Beispiel der ”Entfesselt”-Indikator. Wird er durch gelungene Manöver komplett gefüllt, profitiert der jeweilige Spieler von einem temporären Werte-Boost und zusätzlichen Moves. Schön auch, dass Clipping-Fehler massiv reduziert wurden, die Schussanzeige bei Korblegern zurückkehrt, Steals leichter von der Hand gehen und die KI adäquater kontert, wenn man versucht, immer wieder mit ein und demselben Move zu punkten. Die schlechte Nachricht: Mikrotransaktionen sind trotz reduzierter Grind-Lastigkeit weiterhin allgegenwärtig und ermöglichen zahlungskräftigen Spielern, sich unfaire Vorteile zu erkaufen – diesmal sogar gleich in mehreren Spielmodi. Als störend empfanden wir zudem die zähen Ladezeiten sowie einige seltsame Schiedsrichter-Entscheidungen.

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