
Meinung & Wertung
Streitgespräch:
Ulrich: Die ruckelnde Grafik und die Ladezeiten hat EA zwar noch immer nicht ganz im Griff, trotzdem macht der vierte Teil der Serie mehr Spaß als der Vorgänger!
Christian: Natürlich kommt mit dem Zweispieler-“Hot Pursuit” mehr Spannung auf, als gegen CPU-Cops zu fahren. Aber im Grunde wurde doch kaum etwas verbessert, außerdem war die Präsentation übersichtlicher und stilvoller.
Ulrich: Die neuen Spielmodi wie die Spezialpokale und wechselnden Wetterbedingungen innerhalb der Wettbewerbe halte ich schon für ein deutliches Plus, sie bringen viel mehr Abwechslung ins Spiel.
Christian: Aber das Geschwindigkeitsgefühl kam bei Need for Speed 3 deutlicher rüber: Dort bretterte man mit über 280 Sachen über den Ashalt, jetzt schaffen die meisten Flitzer gerade mal 200. Wo bleibt denn da der Tempo-Gedanke?
Ulrich: Need for Speed steht für edle Karossen und einen Hauch Realität – und genau der ist jetzt wieder in die Serie eingekehrt. Auch der ausgereifte “Hot Pursuit” macht jetzt seinem Namen mehr Ehre als zuvor.
Christian: Daß es ein sehr gutes Rennspiel ist, habe ich nie bestritten. Doch der Vorgänger war nicht nur innovativer, sondern auch haarsträubender. Ich hab’ mir deutliche Verbesserungen gewünscht – nur ein paar neue Spielvarianten und Cops, die in der Landessprache funken, sind mir zu wenig.
Ulrich: Ich sehe das anders: Das Grundgerüst vom Vorgänger wurde jetzt endlich so verfeinert, daß auch der Langzeit-Appeal stimmt – der hat mir vorher einfach gefehlt.
Oliver Schultes meint: Endlich Nachschub für alle Speedsüchtigen: EA hat in der vierten Auflage wieder alle Register gezogen und die Need for Speed-Serie nochmals veredelt. Die Grafikroutine scheint die Playstation auszureizen – die detaillierten Boliden samt Fahrer sehen hervorragend aus, dafür ruckelt’s aber auch leider mehr als beim Vorgänger. Das Streckendesign ist allererste Sahne für jeden Kurs braucht Ihr eine geeignete Taktik; Bleifußfahrer haben keine Chance. Das Erspielen der Strecken und Boliden hält einen lange vor der Konsole, spätestens auf den drei „Raceways“ trennt sich die Spreu vom Weizen. Der authentische Polizeifunk weiß zu gefallen, dafür dudeln die Technomusiken belanglos vor sich hin. Ich finde den vierten Teil besser als den Vorgänger, obwohl die Neuauflage nicht gerade vor bahnbrechenden Innovationen strotzt.
FAZIT
| Singleplayer | ![]() | 85 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |










Achja, als Nfs noch nicht mit pseudo-Coolnes und Open World nervte…
Das beste NFS für mich: Englische Landstrasse, deutsche Autobahn. NORMALE Autos am Anfang, sehr gute Grafik / Sound, gute Lernkurve – Motivation, viele Spielmodi – guter Umfang, als Cop / Raser im Spliscreen ruckelts, egal. Musik von Junkie XL. Wie bei Quantum Redshift. Die Funksprüche: “Er ist Schrott, wir brauchen einen Krankenwagen”.
Dieses Normale fehlt bei Rennspielen. MSR war gigantisch, hat aber die Style Kudos Seuche mit erzeugt.
Lustig finde ich an der Reihe, dass es eigentlich seit Teil 1 konstante Ruckler in allen Spielen gibt 😀
Stimmt, die Grafik war für die damalige Zeit echt nicht ohne! Need for Speed stand dato noch für richtig viel fun!
Aber warten wir mal ab was das neue Zeug so taugt bevor wir sagen dass es Käse ist bzw. wird!
War für mich das letzte richtig gute NFS, hatte alles gute Grafik, Analog Steuerung, Super Präsentation, Soundkulisse, extrem gute Strecken usw.
Sie sollten einfach mal den Entwickler ghost in den arsch treten.
Kann ja nicht sein dass nach most wanted und rivals nur noch käse rausgekommen ist.
Vlt sollte EA mal die angestaubten guten alten need for speed Teile wieder als Inspiration für kommende Teile nutzen.
Die haben länger Spaß gemacht als 5min…