Need for Speed Underground 2 – im Klassik-Test (GC)

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Meinung

Ulrich Steppberger meint: Es gehört wohl zur EA-Tradition, dass kein Need for Speed wirklich flüssig laufen darf. Anders lässt sich dieses stets wiederkehrende Manko nicht erklären, auch wenn’s diesmal in erträglichen Grenzen bleibt. ­Schade ist es trotzdem, denn mit adäquater Technik könnte sich Underground 2 ganz vorne im Genre einreihen. Spielerisch legt die Fortsetzung nämlich kräftig zu: Die offene Stadt sieht toll aus und liefert eine Menge Abwechslung, da die Schauplätze für variantenreiche Rennen ­genutzt werden. Die neuen Wettbewerbe erweitern das Raserspektrum gelungen, das Tuning motiviert Spaßfahrer wie Profischrauber gleichermaßen und die Karriere taugt als Langzeitaufgabe. Wer mit den Grafikproblemchen leben kann, kommt nicht dran vorbei.

Janina Wintermayr meint: Größer, schöner, besser: Mit der Fortsetzung des Rennspektakels Need for Speed Underground hat EA fast alles richtig gemacht. Die riesige, ­lebendige Stadt lädt zum Cruisen und Entdecken ein, virtuelle Hobby­tuner fühlen sich angesichts der zahlreichen Umbau-Optionen wie im siebten Himmel und Grafikfanatiker erfreuen sich an der detaillierten wie abwechslungsreichen Streckenoptik. Auch in puncto Langzeitmotivation legt Underground 2 kräftig zu: Neue Rennvarianten und schier ­unendlich freischaltbare Tuning-Extras halten lange bei Laune. Außerdem sorgt die offene Stadt für Abwechslung im Rennalltag. Einzig die ­häu­figen Ladezeiten nerven und das dezente Ruckeln stört die ansonsten rundum gelungene Präsentation.

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