Neva – im Test (PS5)

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1990
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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Falls Ihr beim Debüt von Nomada Studio das Gefühl hattet, GRIS würde es an spielerischem Anspruch fehlen: Das kann man Neva so nicht mehr ankreiden, wird hier nun doch auch gekämpft und insgesamt aktiver agiert. Allerdings geht dadurch für mein Empfinden ein wenig der Magie verloren. Es wird zwar erneut ein tolles inszenatorisches Erlebnis mit ganz eigenem Stil geboten, aber das Geschehen an sich wirkt, nun ja… gewöhnlicher? Doch das ist Kritik auf hohem Niveau und sollte Euch keinesfalls davon abhalten, Neva auszuprobieren. Was hier visuell aufgeboten und von einem ebenso groß­artigen Soundtrack begleitet wird, ist fast schon ein Kunstwerk zum ­Spielen – was in diesem Fall ausgesprochen positiv gemeint ist.

Wunderschön inszeniertes Abenteuer, aber konventioneller und nicht ganz so beeindruckend wie ”GRIS”.

Singleplayer83
Multiplayer
Grafik
Sound
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deRollEeinE
23. Januar 2025 17:14

Lieb das Spiel. Und ja, Gris liegt auch bei mir weiterhin vorne.

Bort1978
22. Januar 2025 14:35

Ich habe Neva vor kurzem gespielt und sehe es wie Ulrich. Gutes Spiel, das sich gegenüber Gris beim Gameplay gesteigert hat, aber dadurch irgendwie beliebiger wirkt. Mich hat auch die audiovisuelle Gestaltung deutlich weniger als bei Gris beeindruckt. Sie ist immer noch klasse, aber ich könnte jetzt schon kein herausragendes Highlight mehr benennen. Trotzdem wurde ich sehr gut beim Spielen unterhalten.