NeverAwake – im Test (PS5)

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Auf dem PC heimste ­NeverAwake bereits eine Menge Lob ein, was auf den ersten Blick erstaunt: Denn der Twinstick-Shooter sieht mit seinen eigentümlichen, handgezeichneten Optiken eher aus wie ein Exot mit Randgruppen-Appeal als ein Titel, für den sich auch Fans ”typischer” Ballereien erwärmen können. Spielt man aber erst mal, erschließt sich die Wertschätzung schnell.

Hinter dieser untypischen Inszenierung steckt ein durchdachtes und ausgefeiltes Action­spiel, das sich typische Subgenre-Aspekte gelungen zu eigen macht: Mit dem linken Stick lenkt Ihr die polygonale Figur Rem durch 80 scrollende 2D-Welten, die mit handgemalten Umgebungen und Gegnern bestückt sind und sich nach einer guten Minute wiederholen. Mit dem rechten Stick ballert Ihr und entlockt Feinden tropfenförmige ”Seelen”, die aufgesammelt werden sollen. Habt Ihr 100% ergattert, endet ein Level – das gilt auch bei Bossen, die dafür nicht zwingend getötet werden müssen. Die acht interessant illustrierten Welten orientieren sich dabei an den (Alb-)Träumen eines komatösen Mädels, dessen Erinnerungen Ihr quasi durchlebt – die Story ist etwas abstrakt, aber nicht ohne Reiz. Laufend schaltet Ihr neue Perks und auf Tastendruck nutzbare Sekundärattacken frei, die Ihr vor jedem Einsatz ändern könnt, was gerade bei späteren Levels je nach gewählter Taktik deutliche Unterschiede ausmachen kann. Und scheitert Ihr mehrfach, stehen leistungssteigernde Hilfen parat.

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