Ooblets – im Test (Xbox One)

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In diesem knuffigen Titel trifft Stardew Valley auf ­Pokémon. Xbox-Spieler konnten bereits vor zwei Jahren in der Early-Access-Fassung loslegen, mit der finalen Version 1.0 dürfen auch Switch-Spieler Karten-Dance-Battles ausfechten und ihre Stadt in ein Ooblet-Paradies verwandeln.

Wie in anderen Farming-Titeln verschlägt es Euch zu Beginn in ein noch mickriges Dorf, in dem Ihr zügig eine Ackerfläche zugeteilt bekommt. Hier pflanzt Ihr nicht nur Nahrungsmittel an, auch die putzigen Gemüse-Wesen, ­Ooblets genannt, könnt Ihr hier mit Samen heranzüchten. Doch um an diese zu kommen, müsst Ihr Euch den Ooblets in rundenbasierten Kartenkämpfen stellen. Das Knuffige dabei: Statt gegnerische Ooblets mit Rankenhieben und Donnerblitzen anzugreifen, vollführt Ihr mit Euren Ooblets Dance Moves und versucht, Euren Punktezähler hochzutreiben. Die Kämpfe sind zwar zu Anfang charmant, da sie jedoch sehr simpel ausfallen und sich unnötig in die Länge ziehen, verlieren sie im Verlauf an Spannung. Auch das Aufleveln von Ooblets bringt außer ein paar nützlichen Extra-Karten nur wenig. Von den über 40 Ooblets braucht Ihr nur eine Handvoll, da höchstens sechs an einem Dance Battle teilnehmen können und es kein Stein-Schere-Papier-Prinzip gibt, um Schwächen und Stärken der Knubbel-Viehcher auszunutzen. Für die Kämpfe allein solltet Ihr also nicht herkommen.

Glücklicherweise gibt es fernab der Duelle einiges zu tun. Jeden Tag wollen sich Bewohner mit Euch unterhalten, wodurch Ihr Euch mit ihnen anfreundet und Upgrades für Eure Farm (und ­Ooblet-Accessoires) freischaltet. Das ist im Wesentlichen deshalb nötig, weil Ooblets und Trainer Euch nur mit dem passenden Gebäck im Gepäck herausfordern. Nebenbei sammelt Ihr Materialien, um die wenigen Farmwerkzeuge wie Wasserpistolen zu bauen. Natürlich lässt sich auch Eure schäbige Hütte mit allerlei neuen Möbeln einrichten. An Eurem Charakter nehmt Ihr ebenfalls kosmetische Änderungen vor, indem Ihr verdientes Geld beim Klamottenladen investiert. Später dürft Ihr einen eigenen Laden eröffnen, um Items zu verkaufen. Hier ist der Ablauf aber noch viel zu träge und erfordert viel Geduld. Habt Ihr den Heißluftballon repariert, erkundet Ihr weitere sehr kleine, meist schlauchartige Welten .

Insgesamt fühlt sich alles nicht ganz rundgeschliffen an, aber der Mix an Tätigkeiten sorgt dafür, dass Ihr Euch nie langweilt und jederzeit selbst entscheiden dürft, was Ihr erledigt. Sehr schade ist, dass es trotz der sehr kindgerechten und schrulligen Aufmachung nur englische Texte gibt.

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