Overland – im Test (Switch)

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Roadtrips sind doch etwas Schönes. Sich mit Leuten zusammentun, den Hund mitnehmen und die USA von Ost nach West mit dem Wagen erkunden – wenn da nur nicht die alien­bedingte Apokalypse wäre. Die Viecher sind überall, reagieren auf Geräusche, und tötet Ihr eins, kommen endlos viele nach und es bleibt nur die Flucht. In kleinen, dioramaähnlichen, prozedural generierten Levels müsst Ihr Eure Chancen abwägen, schnappen, was geht, und schnell im Wagen flüchten. Auf Eurer Reise trefft Ihr andere Überlebende, die zu Verbündeten werden können. Doch nicht jeder kann gerettet werden: Manchmal müsst Ihr jemanden töten, um seine Ausrüstung zu stehlen, oder Ihr lasst jemanden mit schlechten Skills zurück. Überlebt diese Person allerdings, kann sie später wiederkommen und sich rächen. Klingt schwer und ist es auch, Overland setzt auf bedachte Handlungen: wenig riskieren, den Zustand des Autos abschätzen und sich schnell aus dem Staub machen. Heilung zwischen Kämpfen ist nicht möglich, und was verloren ist, kommt nicht wieder. Schafft Ihr nur knapp die Flucht und verliert den Wagen, müsst Ihr darauf hoffen, ein neues Auto und Sprit zu finden – meist ein Ding der Unmöglichkeit. Overland ist gnadenlos und will, dass Ihr Euch nicht zu sehr an die Situation gewöhnt. Charaktere mit schlechten Traits werden nicht lang genug überleben und ein ­Reset ist da schon fast Pflicht.

Die apokalyptische Stimmung unterstützen ein minimalistischer Soundtrack und fast puppenhafte Low-Poly-Grafik. Overland erschafft so eine extrem ungemütliche Stimmung, die perfekt zur aussichtslosen Situation der Welt passt.

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