Perfect Assassin – im Klassik-Test (PS)

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Ein Action-Abenteuer für Killer-Profis? Nein, denn der ”perfekte Attentäter” ist ein friedfer­tiger Wan­dersmann in Blau, der sich in einem pixeligen Weltraum-Szenario als Detektiv versucht. Euer Bitmap-Character wandert über bildschirmgroße Planeten-Szenarien und taucht bei jedem Bildwechsel an anderer Stelle und aus neuer Perspektive auf. Die ständige Verwirrung ist nicht weiter schlimm, denn auch mit besserer Übersicht würde die Menüsteuerung keine schnellen Aktionen erlauben. Vielmehr plagt Ihr Euch mit einer komplizierten Inventarverwaltung und einem Simpel-Parser he­rum, der Euch Dialoge mit den grob ge­zeich­neten Bewohnern erlaubt. Sogar Mimik prägt den Gesprächs­verlauf – ein grimmiges Schmollen soll das Gegenüber zur Preisgabe von Informationen bewegen.

Groliers Perfect Assassin ist nicht nur grafisch eine unglaubliche Frechheit, sondern empört auch spielerisch: Das träge, völlig banale Suchen von Winz-Objekten sowie die peinlichen Dialoge unterbieten sämtliche Adventure-Niveaus. Als “Gurke des Jahres” ein echter Geheimtip für alle Playstation-Trash-Sammler.

So spaßig wie ein fehlerhaftes Assembler-Programm: Dilletantisch inszeniertes Action-Aben­teuer mit einer Spiel­me­cha­nik wie vom anderen Stern.

Singleplayer17
Multiplayer
Grafik
Sound