Persona 5 Strikers – im Test (PS4 / Switch)

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Wer sich nun sorgt, dass das Flair durch diesen doch recht drastischen Genrewechsel verwässert werden oder verloren gegangen sein könnte, darf beruhigt sein: Natürlich spielen sich die Gefechte anders, aber sie fußen zugleich unverkennbar auf den etablierten Konzepten und Techniken von Persona 5. Joker & Co. haben weiterhin ihre ­Personas im Gepäck, für deren Einsatz das ”normale” Kampfgeschehen mit seinen flotten Kombinationen aus leichten und starken Attacken per R1-Taste angehalten wird – dann könnt Ihr in Ruhe aussuchen, welchen Skill-Angriff Ihr auf die Kontrahenten loslasst oder ob Ihr einen Verbündeten mit einem Boost unterstützt, auch die verschiedenen Elementar-Klassen und deren Auswirkungen auf Freund und Feind wurden übernommen. Das verleiht den Massenkeilereien eine Menge Tiefgang, in den man sich allerdings auch erst einmal einarbeiten muss, schließlich geht es hier deutlich flotter zur Sache.

Das macht sich nicht zuletzt bemerkbar, wenn Ihr auf Zwischen- oder Endbosse trefft: Passt die Zusammenstellung Eures Vierertrupps samt seinen Talenten und Elementen nicht richtig und habt Ihr etwa keine wirkungsvolle ­Persona in der Hinterhand, schaut Ihr schnell alt aus. Das lässt sich dann meist erst im zweiten Anlauf beheben, was schon mal frustrieren kann.

Auch außerhalb des Meta-Universums hat Persona 5 Strikers das bewährte Konzept aufgefrischt: Da Ihr diesmal eine Reise durch Japan macht, besucht Ihr mehr Umgebungen und seid nicht mehr an Zeitlimits gebunden, wenn Ihr dort herumschlendert, Vorräte kauft, im ”Velvet Room” Jokers Personas optimiert und ­Hinweise für den nächsten Streifzug der Phantom Thieves aufspürt. Gestrichen wurden diverse Freizeit­aktivitäten und vor allem das ”Vertrauten”-System, insgesamt fällt das Abenteuer damit geradliniger und nicht zuletzt auch kompakter aus – angesichts der mindestens dreistelligen Stundenzahl von Persona 5 ist das durchaus angenehm. Aber keine Sorge: Reichlich geplaudert und gekämpft wird immer noch, da bleibt sich die Serie treu.

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Insanity
I, MANIAC
Insanity

Ein so tolles Spiel, vor allem natürlich, wenn man Persona (5 (Royal)) mag. Aber der Merciless-Schwierigkeitsgrad hat’s schon in sich — da merke ich persönlich, dass ich mit „klassischem“ JRPG besser zurecht komme als mit diesem Musou (?)-Stil. Aber Spaß macht es schon, dieses Massengekloppe 😀

T3qUiLLa
I, MANIAC
T3qUiLLa

kommt auch noch in die sammlung, weiß nur noch nicht ob playstation oder switchversion.

Maverick
I, MANIAC
Maverick

Ich fand’s mega grandios, selten soviel Spaß mit einem jrpg gehabt.

Alleine für die Geschichte der phantomthieves dass man in die Gedanken anderer Menschen reingeht und dass als palast bzw gefängnis darstellt und diese dann wieder versucht zum Guten zu bekehren, würde ich atlus bzw dem p-team die Füße für küssen.
Und dann noch diese fantastische Grafik die wie ein Anime ausschaut, alles wie aus einem Guss. Und dazu auch diese Musik wo man selbst im hundertsten Kampf noch mitsummt.

Persona 5 war schon mega geil, aber hier strikers war einfach richtig toll. Eigentlich mag ich so ein Action gedöhne kampfsystem nicht aber hier ist dass perfekt umgesetzt. Da könnte sich sogar dass ff7 Remake eine große Scheibe von abschneiden.

Wie gesagt eine tolle Serie dieses persona und dass beste ist bis kurzem wusste ich nicht dass es dazu sogar eine vierstaffelige anime serie zu gibt.

Meinetwegen kann auch ruhig noch eine auskopplung kommen im P5 Universum, die Gruppe ist einfach mega sympathisch, gegen einen neuen sechsten hätte ich aber auch nichts, nur nicht wieder so ein tanzspiel rotz.

Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Ich muss schon sagen, nach etwas Eingewöhnung der beste Warriors Ableger überhaupt.