Phoenix Wright: Ace Attorney – Justice for All – im Klassik-Test (DS)

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Beim neuen Phoenix Wright-Abenteuer haben es Capcom und Nintendo (Letztere fungieren erneut als Publisher) erstaunlich eilig: Diesmal bekommen nämlich auch deutsche Jura-Fetischisten ihre lokalisierte Fassung zeitgleich mit dem Rest von Europa.

Wie Teil 1 ist Justice for All die Portierung eines ursprünglich nur in Japan veröffentlichten GBA-Spiels – auf die DS-Fähigkeiten ausgelegte Untersuchungsmethoden oder gar neue Story-Sequenzen haben sich die Entwickler jedoch gespart. Mit den vier Fällen habt Ihr aber auch so wieder eine ganze Weile zu tun: Wie gehabt seid Ihr an Tatorten unterwegs, sucht nach Beweisen und führt Unterhaltungen mit Zeugen. Danach geht‘s in die Verhandlung, bei der Ihr aufmerksam nach ­Widersprüchen sucht und durch die passenden Schlussfolgerungen die Gunst des Richters gewinnt.

Gespielt wird wieder klassisch mittels Durchklick-Dialogen oder Zielkreuz-Suche – für moderne Zocker vielleicht zu altmodisch, Traditionalisten freuen sich drüber. Ansonsten gibt’s als Neuerung nur, dass Ihr auch außerhalb des Gerichtssaals eine Art Verhör führt, um ’Psychoschlösser’ zu knacken. Angesichts zum Teil großer Logiksprünge ist das manchmal happig.

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Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Die Idee mit den Psychoschlössern finde ich auch nur so semi-gut. Hier ist mitunter ziemlich viel Trial-and-Error nötig.