Pinball Fantasies – im Klassik-Test (Jaguar)

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Meinung & Wertung

Martin Gaksch meint:Die grundsätzliche Kritik zur Super-Nintendo-Version gilt auch für die Jaguar-Umsetzung: Die Programmierer beschränkten sich darauf, den bestehenden Flipper möglichst exakt zu adaptieren und verschwendeten keinen Gedanken daran, was man noch ergänzen oder besser machen könnte – von der Hardware-Ausnutzung ganz zu schweigen. Immerhin gibt’s im Gegensatz zur Super-NES-Variante keine technischen Probleme, das Scrolling ruckt kein bißchen. Auch die guten Seiten des Flipper-Quartetts kommen zur Geltung: Die einzelnen Layouts sind ordentlich gestaltet und motivieren zum fröhlichen Punktesammeln. Daß weder Grafik noch Sound selten über 8-Bit-Niveau hinauskommen, stört dabei nur wenig, denn Abprallverhalten und Roll-Intelligenz der Kugel lassen kaum Kritik zu. Flipper-Puristen ohne entsprechende Software auf anderen Systemen dürfen zugreifen, anspruchsvolle Special-FX-Freaks machen einen weiten Bogen um das hausbackene Jaguar-Modul.

Unauffälliger Standard-Flipper mit vier Tischen: Müde Präsentation, gutes Bonuspunkt-System und astreiner Kugel-Lauf.

Singleplayer70
Multiplayer
Grafik
Sound
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MontyRunner
4. April 2018 9:26

Das habe ich auch hoch und runter gezockt. Der Kopierschutz des Spiels war eine harte Nuss; habe ich gehört. Da hat X-Copy mit dem Hardwarezwischensatz einige Stündchen für gebraucht. Ein Freund von mir hatte die Originale der Flipperreihe.

SonicFanNerd
4. April 2018 8:37

Ich hab das (oder war es das Dreams?) auf dem Amiga 500(+) im Grunde schon damals nur wegen der tollen Musik gezockt. Der Soundtrack war klasse. 🙂

dasRob
4. April 2018 0:16

Damals auf PC gesuchtet.

SxyxS
1. April 2018 18:55

Das Spiel schreit nach einem 3D release

AkiraTheMessiah
1. April 2018 15:44

Wie? Was? PC-Original? Das Original ist die Amiga Version.

Ich habe beide Teile Dreams und Fantasies damals wie blöde gespielt.