Pipistrello and the Cursed Yoyo – im Test (PS5)

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Die Schöpfer des gelungenen Völkerball-RPGs Dodgeball Academia haben ihre Liebe für Handhelds entdeckt und schicken Euch in ein besonders charmantes Aben­teuer, das an Klassiker wie ”Link’s Awakening” erinnert.

Pippits Tante kontrolliert die Energiepreise der Stadt. Ihre ehemaligen Angestellten brechen daher bei ihr ein, verwandeln ihre Seele in vier Megabatterien und eröffnen ein eigenes Imperium. Beim Überfall landet ein Seelenteil vom Tantchen in einem Jo-Jo, das Euch fortan als wichtiges Werkzeug dienen wird, um die vier Batterien zurückzuerobern.
Im Topdown-Metroidvania erkundet Ihr in einer Art Game-Boy-Advance-Optik eine frei begehbare Stadt, die in einzelne Bildschirmabschnitte eingeteilt ist. Überall lauern Geheimnisse, optionale Aufgaben und Wege, für die Ihr die Fähigkeiten Eures Jo-Jos benötigt. Am Anfang schlagt Ihr nur simpel zu und nutzt ­Wände, um Euer Jo-Jo um die Ecke zu lenken. Später lernt Ihr jedoch Konter und Fortbewegungsmöglichkeiten wie das Überqueren von Wasser und Abgründen sowie Wandläufe. Das ist in der ersten Hälfte noch sehr zugänglich, wird danach aber deutlich anspruchsvoller, da Ihr mehrere Moves kombinieren müsst. Die Entwickler fahren zudem stetig neue Ideen auf und holen das Maximum aus den ­Mechaniken heraus.

Sehr gelungen dabei ist, dass Euch das Spiel die ganzen Möglichkeiten Eurer neuen Manöver nicht vorkaut, sondern Ihr diese Schritt für Schritt beim Absolvieren der Dungeons durch Ausprobieren lernt. Dabei werdet Ihr zwar einige Male an Herzmangel sterben, doch Ihr könnt sofort beim aktuellen Raum weitermachen und verliert nur ein wenig von Eurem erbeuteten Geld.

Apropos Geld: Das brasilianische Studio hat sich einen ­fiesen Kniff überlegt. Euren motivierenden Upgradebaum könnt Ihr im Gegensatz zu den ebenfalls auffindbaren Perks nämlich nicht mit Zaster nutzen. Stattdessen müsst Ihr Deals abschließen. Ist ein Vertrag aktiv, wird nicht nur ständig die Hälfte Eures Geldes zum Abbezahlen einbehalten, Ihr leidet derweil unter negativen Effekten wie weniger Leben, Angriffskraft oder dass Gegner ­keine heilenden Rosen während dieser Zeit hinterlassen. Das wird besonders knifflig bei Massen an Feinden, die hier einfach unfair sind, da manche Treffer unvermeidbar werden. Wem das Abenteuer zu schwer wird, der passt alle Faktoren wie Lebenspunkte, Schaden und Geldverlust in den Schwierigkeitsoptionen an, sodass Ihr nur noch am fehlenden Geschick scheitern könnt.

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