Pokémon Pokopia – im Test (Switch 2)

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Screenshot von Pokémon Pokopia
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Irgendwas stimmt nicht in der Pokémon-Welt – da ist sich ein kleines Ditto, das in einer dunklen Höhle erwacht, ziemlich sicher. Warum ist alles so trüb und dunkel? Wo stecken die ganzen anderen Pokémon? Und wo sind eigentlich die Menschen alle hin? Auch ein älteres, eigentlich kluges Tangoloss weiß da nur bedingt Rat. Aber ein Ditto ist sehr flexibel, und so macht es sich langsam an die Arbeit: Vielleicht kommen die anderen Pokémon und sogar die Menschen zurück, wenn man das verfallene Land Stück für Stück wieder aufbaut?

Das ist es dann auch, was Ihr im Pokémon-Ableger Pokopia tut. Der Boden ist verdorrt? Ein Glück, dass Euer Ditto von einem netten Schiggy die Aquaknarre erlernt hat und so Gras, Büsche und Bäume wieder sprießen und erblühen lässt. Lästiges Gestein ist im Weg? Da trifft es sich gut, dass Ihr ein Nockchan kennengelernt habt und jetzt wisst, wie man Felsen, Erde und andere Strukturen mit ein paar saftigen Schlägen beseitigt. Oder Ihr wollt dickes Gestrüpp loswerden? Ein Sichlor hat Euch netterweise gezeigt, wie es geht.

Aber woher kommen die eigentlich? Nun, Ihr müsst sie anlocken! Immer wieder bekommt Ihr Tipps für Objekt-Konstellationen, die neue Pokémon anziehen. Die sind mal simpel – erschafft vier Grasfelder unter einem Baum – und werden auch mal komplexer, etwa ein Tisch mit Decke, ein Stuhl, ein Teller und darauf eine leckere Frucht. Sie alle sorgen dafür, dass neue Pokémon mit ganz eigenem Charakter und Wünschen einziehen. So ein ­Pinsir sieht nicht nur lustig aus, es hilft Euch auch gerne dabei, aus Baumstämmen nützliches Bauholz zu produzieren. Ein Voltilamm kann Straßenlaternen oder Automaten mit Strom versorgen und trübe Gegenden beleuchten, während Plinfa Euch dabei unterstützt, ekligen Schlamm an der Küste wegzuputzen. So hat jedes Pokémon seine Rolle, die auch irgendwann mal gebraucht wird. Ziegel brennen? Da seid Ihr bei Flemmli an der richtigen ­Adresse. Ihr braucht einen Baumeister? Wendet Euch doch an Praktibalk! Und wenn Ihr keine Lust habt, ständig im Wasser abzusaufen, könnte Euch ein dienstbeflissenes Lapras auf die Sprünge helfen.

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KVmilbe
4. Mai 2026 12:59

Jo, ist leider eine Gamekey-Card… Das Spiel selber ist wirklich schön entspannend.

captain carot
2. Mai 2026 20:18

Ich bin definitiv kein Fan der Game Key Cards. Aber ich fürchte wenn es mit Speicher allgemein so weitergeht könnten wir die noch viel häufiger sehen, was dann aber gleichzeitig heißt, die Titel finden noch ihren Weg in den Retailhandel. Worüber man dann am Ende aus verschiedenen Gründen doch froh sein kann.

Max Snake
2. Mai 2026 18:48

Ist aufjedenfall in meine Liste. Respekt an Omega Force.

SonicFanNerd
2. Mai 2026 18:43

Ich “fürchte”, dass der Titel auch bei uns Einzug halten wird. 😅 Ich persönlich mag weder Minecraft so richtig, noch Pokemon sonderlich, aber mein Sohn mag beides gerne.

Einziger Wermutstropfen:
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann kommt die Retail Version nur mit ner GameKeyCard.
Ja, ist für manche kein Dealbreaker, aber ich finde es schade, dass es keine “vollwertige” Retail gibt. Zumal das Spiel ja auch nicht nur 50€ oder so kostet.

Whitebeard91
2. Mai 2026 11:54

Pokopia wurde weitaus besser bewertet, als ich es nach den erstem Trailer erwartet hätte. Doch je mehr gezeigt wurde, desto mehr wurde ich überzeugt.
Cozy Games sind eigentlich überhaupt nicht mein Genre, aber Pokopia hat es mir angetan. Tatsächlich bin ich aber auch etwas überschlagen von den vielen Möglichkeiten und der Größe des Spiels. Ich bin etwa 30 Stunden dran und habe so gut wie noch gar nichts bauen können, was ich mir ausgemalt habe. Das Spiel wird mich einige Zeit begleiten

deRollEeinE
27. April 2026 19:45

Großartiges Spiel und ein Zeitfresser erster Güte.