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| Spiel: | Prince of Persia: The Lost Crown |
| Publisher: | Ubisoft |
| Developer: | Ubisoft Montpellier |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS4, PS5, Switch |
| Erhältlich für: | PS4, PS5, Switch, XOne, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 2 / 2024 |
In einer Zeit, in der bei ÂgroĂźen Spieleproduktionen zwischen AnkĂĽndigung und (dann teilweise auch noch mehrfach verschobenem) Release meist sehr viele Monde liegen, fällt ein Prince of Persia: The Lost Crown umso mehr auf. Zwar hat Ubisofts Studio in Montpellier gute vier Jahre daran gewerkelt, erstmals der Ă–ffentlichkeit präsentiert wurde das Abenteuer aber gerade mal sieben Monate vor der Veröffentlichung. Und es wurde offenbar nicht gehetzt, denn das fertige Werk kommt erfreulich rund und vor allem fehlerfrei daher.
Vorwissen von frĂĽheren Prince of Persia-Teilen ist nicht notwendig, The Lost Crown erzählt Âseine Âeigene Story und macht dabei einen prima Job, auch wenn die (hier natĂĽrlich nicht gespoilerten) finalen EnthĂĽllungen diskutabel sind. Spielerisch greift der erste vollwertige Serienspross seit 2010 ein StĂĽck weit das Erbe von Jordan Mechners Ursprungswerk auf: Auch hier wird konsequent aus seitlicher Ansicht in einer 2D-Ebene gerannt, gehĂĽpft und gekämpft, räumliche Spielereien bleiben der schick in ÂSzene gesetzten Optik vorbehalten. Musste der damalige Prinz seine ĂĽberschaubar groĂźe Mission eher gemächlich angehen und Fallen mit einer Portion Trial & Error ĂĽberstehen, findet sich Sargon – so der Name des Lost Crown-Protagonisten – mit unverkennbar auf etablierten Metroidvania-Tugenden fuĂźenden Herausforderungen konfrontiert. Nach einem kurzen, geradlinigen Prolog, der Euch Charaktere, Spielwelt und die Âersten GrundzĂĽge von SteueÂrung und Kampfsystem gelungen Ânäherbringt, geht es im mystischen Berg Qaf weiter, wo eine ausgesprochen Âweitläufige ÂLocation mit abwechslungsreichen und teils sehr sehenswerten Umgebungen erkundet werden will. Schon bald kommt Ihr in den Besitz eines magischen Steins, der als typische Karte fungiert, auf der nur Gebiete auftauchen, die Ihr bereits entdeckt habt – es sei denn, Ihr findet hilfreiche Personen, die Euch gegen ein Entgelt Teilbereiche einzeichnen. NatĂĽrlich sind auch Speicherpunkte, Teleporter und Shops aufspĂĽrbar, wie es sich gehört. Kurzum: Was Ihr von einem guten Metroidvania so alles gewohnt seid, ist auch bei The Lost Crown dabei.









Die Demo hatte mich schon voll ĂĽberzeugt.
Habe jetzt die ersten paar Stunden hinter mir und kann es nur jedem empfehlen, der was fĂĽr Metroidvania ĂĽbrig hat.
Nicht der Genreprimus, aber es macht sehr viel SpaĂź.
Zudem ist das Spiel umfangreicher, als ich erwartet habe.
Charakter-Design ist ja eher so semi, aber die Demo war launig. Werd ich mir dieses Jahr sicher noch gönnen.
Geiles Metroidvania, dem kurz vor der Ziellinie ein bisschen die Luft ausgegangen ist, um mit den ganz GroĂźen des Genres mitzuspielen.
Denke die Wertung hier geht völlig in Ordnung, auch wenn ich das Spiel anfangs etwas höher eingeschätzt hätte.