Puddle – im Test (360)

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Dank mächtiger Prozessoren ist die physikalisch korrekte Berechnung von Flüssigkeiten heute eine beliebte Spielerei, um die herum gerne mal Spiele entwickelt werden – prominentes Download-Beispiel ist etwa der WiiWare-Titel Hydroventure. Jetzt kommen auch HD-Konsolen in den Genuss einer schnell verstandenen, aber kniffligen Geschicklichkeits-Knobel-Mischung rund um Flüssigkeiten von explosivem Nitroglycerin über giftiges Herbizid bis hin zu heißer Lava. Dabei seht Ihr das Geschehen aus einer stilisierten Seitenansicht: Direkte Kontrolle über Eure Pfütze habt Ihr nicht, dafür lässt sich die Umgebung mittels Schultertasten nach links und rechts drehen, die Flüssigkeit schwappt dann in die entsprechende Richtung. Es gilt stets, eine gewisse Menge sicher ans Ziel zu bringen, dabei machen Euch zahlreiche Hindernisse das Leben schwer. Nur wenn Ihr möglichst schnell an Bunsenbrennern und anderen Hürden vorbei schwappt, gelangt Ihr sicher ins Ziel. Da die Situationen nicht gescriptet sind, sondern auf reiner Physik basieren, fühlt sich das Geschehen mitunter etwas beliebig und schwer kontrollierbar an, doch das ist gleichzeitig Teil des reizvollen Konzepts. Außerdem leidet Puddle unter lästigen Ladezeiten: Die Daten werden nicht nur vor dem Start eines neuen Levels geschaufelt – selbst wenn Ihr eine nicht geschaffte Stufe erneut angehen möchtet, starrt Ihr zunächst auf den obligatorischen Ladebildschirm. Durch den oft knackigen Schwierigkeitsgrad passiert das weit häufiger als Euch lieb ist. Mehr Optimierung wäre hier willkommen gewesen, so solltet Ihr neben Interesse an gespielter Physik auch eine gute Portion Geduld mitbringen.

Kippt den Bildschirm, um Flüssigkeiten fließen zu lassen – spröde, aber interessant.

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