
Seite 2
Sämtliche Mutanten, Regierungskrieger und Banditen eines Klans sehen jeweils identisch aus, auch die anfangs beeindruckend animierten Angriffsmuster wiederholen sich bald. In meist hohem Tempo rasen Gauner und Bestien auf Euch zu, hangeln an Decken, stoßen sich an Geländern ab, ducken sich oder rollen seitwärts. Werden sie getroffen, stolpern sie, kriechen in Deckung oder flüchten nach Verstärkung suchend. Immer wieder pendelt die Spielweise zwischen aggressivem Voranpreschen und defensiven Rückwärtsbewegungen im Kreis. Mitunter schwächelt dabei die Trefferrückmeldung: Manche Widersacher zeigen keine Reaktion auf Verwundungen, andere rappeln sich nach zwei Kopfschüssen auf und bleiben erst nach einem Treffer im Wadenbein liegen. Dennoch macht die punktgenaue, sehr schnelle Steuerung Kämpfe durch zahlreiche Waffen und Munitionstypen zum Genuss. Dynamitbolzen der Armbrust zerfetzen taumelnde Opfer, Elektropatronen deaktivieren Schutzschilde der Regierungstruppen und elektrifizieren Feinde, die im Wasser stehen. Bumerangartige Wingsticks köpfen zielsuchend auch mehrere Mutanten in Folge, während Geschützroboter Flankendeckung bieten im Wechselspiel aus anstürmenden Wellen und verwinkelten Korridor-Gefechten. Sind alle Widersacher im Zielgebiet erledigt, kehrt Ihr zurück zum Auftraggeber und kassiert Geld, neue Waffen und Baupläne für nützliche Objekte wie explosive fernsteuerbare Miniautos, Hypnosebolzen, Kraftverstärker oder Bandagen mit Sofortheilungseffekt. Alle Objekte erfordern mehrere Bauteile, die Ihr unterwegs sammelt oder bei Händlern erwerbt.
Um die an sich simple Ballerformel aufzulockern, ist das Schicksal Eures Helden eng verwoben mit einigen Fahrzeugen vom simplen ATV über Dünenbuggys bis hin zum gepanzerten Straßenkreuzer. Diese verbessert Ihr in Werkstätten mit stärkeren Motoren, zusätzlicher Feuerkraft und weiteren Gemeinheiten, mit denen Ihr Angreifern auf dem Weg zum nächsten Banditenversteck Paroli bietet. Segnet Euer Vehikel dabei das Zeitliche, startet Ihr die Mission am letzten Ortsausgang erneut, wer innerhalb eines feindlichen Versteckes stirbt, beginnt hingegen am Eingang von vorn – es sei denn, Ihr setzt einen eigenen Speicherpunkt. Die fürs Tuning erforderlichen Rennscheine verdient Ihr wiederum bei Rennen, wo neben fahrerischen Bleifußfertigkeiten auch der Umgang mit Minigun, Minen und Raketenwerfern gefordert ist.
Die deutsche Version von Rage ist trotz explodierender Leiber und abtrennbarer Köpfe ungeschnitten und bietet keine englische Sprachausgabe. Dafür sind die deutschen Sprecher durchweg sehr gut, lediglich die räumliche Akustik lässt zu wünschen übrig und lässt Stimmen aufgesetzt wirken. Die PS3-Version installiert acht Gigabyte in rund zehn Minuten. Xbox-360-Besitzer haben mehrere Möglichkeiten mit den drei Spielediscs. Eine Vollinstallation inklusive Mehrspieler-Scheibe umfasst 22 Gigabyte, alternativ installiert Ihr die Kampagnen-DVDs, nur eine oder gar nichts. Wir raten zur Installation des Hauptspiels, um Grafikfehler durch langsames Texturstreaming zu minimieren. Weiteren Speicherplatz frisst der DLC für Kanalisations-missionen, den Neukäufer erhalten und der mehr als 300 Megabyte umfasst. Hier säubert Ihr in kurzen Einsätzen unterirdische Gewölbe von Mutanten für nützliche Ausrüstung. Die Boni der Anarchy-Edition (Rüstung, doppelläufige Schrotflinte) befinden sich bereits im Spiel, müssen aber per Code aktiviert werden.









Habe mir Rage die Woche bestellt und gestern das erste mal angezockt. Habe die erste Banditenhöhle ausgehoben. Bis jetzt finde ich das Spiel recht gut und das Setting + Grafik find ich auch nicht schlecht. Habe es für nen zwanziger bei Amazon bekommen. :o)….da will ich auch gar nicht meckern!
Ok. Ich habe gestern mal die Demo angezockt und war nicht sehr begeistert. Es ist kein schlechtes Game, aber viel mehr als 0815 nicht. Die Grafik, sofern man sich nicht gerade schnell bewegt (!!!) ist durchaus ansprechend. Und die Kritik am Trefferfeedback kann ich voll und ganz unterschreiben, da es teilweise echt nicht nachvollziehbar ist. Und seltsamerweise wird mir bei längerem Zocken schlecht. 🙁 Keine Ahnung woher das kommt, sowas passiert mir eigentlich so gut wie nie.
gutes spiel! man merkt halt das es unfertig ist.vielleicht kommt mal ein dlc wo die spielwelt erweitert.
Schade um das Spiel.
Nebst dem hilflosen Versuch Rollenspielelemente ernsthaft zu etablieren, punktet das Game beim ‘Kerngeschäft’ von id: Die Dynamik und der Fluss der Action sind schlicht grandios. Für mich die absolute Ballerreferenz. Nach ‘ner Runde Rage auf Battlefield3 zu wechseln fühlt sich an, wie das Umsteigen vom ICE auf ‘ne Strassenbahn.
in einem punkt muß ich michael recht geben: das ende ist beschissen!ansonsten wüßte ich nicht, was rage so viel schlechter gemacht haben soll, als ALLE anderen shooter dieses jahres, dass es im 70er bereich abgestraft wird. technisch beeindruckend, spielerisch absolut over the top, für einen heutigen ego-shooter eine gar epische länge, offroad racing, seichte rollenspielelemente, unterhaltsame minispiele und ein spaßiger multiplayer der einfach mal anders ist, als man erwartet.
@ captain carotempfehle dir es zur sicherheit auch selber einmal zu spielen. die schießereien machen mehr spass als man anfangs denkt. besonders auf den höheren schwierigkeitsgraden sehr intensiv. der rest des spiels ist wirklich nicht so aufregend aber d
Ich hab´s mir angesehen und war eher gelangweilt, während der Eigentümer des Spiels total begeistert war.Die Welt bleibt doch eher flach, RPG-Elemente bieten andere Shooter mehr und die Shootouts mit den Gegnern fand ich auch alles andere als überragend. Da sind mir die intelligenteren Schurken und Monster so einiger anderer Titel um einiges lieber. Obendrein haut mich das Szenario einfach nicht um. Fallout ist bösariger und schwarzhumoriger, Metro um Längen beklemmender…
Ich spiels grade und bin begeistert. Die Waffen fühlen sich mächtig an, die Welt ist atemberaubend schön designt und die Schusswechel sind sehr geil in Szene gesetzt.Jawolll
ich glaube er findet die kampfsysteme dieser spiele nicht unbedingt wegen der geschwindigkeit besser. die kämpfe in den genannten rollenspielen wirken einfach wie dummes und undynamisches buttonmashing neben ng und dmc.dass es auch anders geht zeigen die rollenspiele demon’s souls und dark souls. auch nicht schnell aber verdammt gut
[quote=Matthias Schmid]Wenn bei Dragon Age oder Two Worlds II ein Kampf beginnt, bin ich schon nach Sekunden versucht, die Konsole auszuschalten – ich habe so viel Devil May Cry und Ninja Gaiden gespielt, dass ich die miesen Echtzeit-Kampfsysteme der meisten Rollenspiele kaum tolerieren kann.[/quote]So ein Unfug auch, dass man z.B. in Dragon Age nicht 10 Meter hoch springen kann und seinen ca. 30kg schweren 2h Hammer nicht im 0,5 Sekundentakt auf die Gegner einhämmern kann. Verstehe dich da sehr gut.Ich kann leider auch kein Mario Kart mehr zocken, da das Gefühl des Geschwindigkeitsrausches in Sonic deutlich besser rüberkommt.
Etwas ernüchternd der Test.Hab vor nen parr Tagen die Demo gespielt,und hatte ziemlichen Spaß.Das die Gefechte Spaß machen,kann ich bestädigen.Dank eures Tests,weis ich endlich,ob nun die ganzen 22 GB installiert werden können,oder auch nur die einzelnen DVDs.Eigentlich wollte ich das Spiel kaufen,aber das ausleihen,über ein Wochenende wird wohl reichen.Das die Framerate auf 60 FPS läuft,sollte ruhig starker betont werden,da dies sich wirklich gut anfühlt.