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| Spiel: | Raiden Nova |
| Publisher: | Moss |
| Developer: | Moss |
| Genre: | Action |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | PS4, PS5, Switch |
| USK: | |
| Erschienen in: | 1 / 2025 |
Die Vertikal-Shoot’em-Ups der Raiden-Serie haben nicht zuletzt dank des Portierungs-Doppelpacks der ersten beiden Episoden als Raiden Project zum Start der PlayStation auch im Westen einen halbwegs bekannten Namen. Seit Teil 3 liegen die Rechte beim japanischen Publisher Moss, der sich inzwischen nahezu ausschließlich darauf konzentriert und nach gut angekommenen Neuauflagen von Raiden III & IV zwei weitere Eisen im Feuer hat. Noch kein Termin genannt wurde für die kürzlich fast still und heimlich angekündigte Raiden Fighters Remix Collection, die das gleichnamige Automatentrio aus der alten Seibu-Kaihatsu-Ära dann hoffentlich auch erstmals für Konsolen nach Europa bringen wird.
Jüngst bereits veröffentlicht wurde dagegen Raiden NOVA. Dass sich der Ableger vom klassischen Vertikal-Konzept löst, wurde von Beginn an klar kommuniziert: In NOVA fliegt Ihr zwar mit Raumschiffen aus den alten Teilen herum und ballert mit den typischen drei Hauptwaffen (Streuschuss, gerader Laser oder der ikonische lila ”Spaghettilaser”) auf ebenso altbekannte Gegner. Spielerisch wird aber nun auf in alle Richtungen scrollende Levels und Twinstick-Steuerung gesetzt sowie ein Konzept adaptiert, mit dem man nicht unbedingt gerechnet hätte: Vampire Survivors stand hier unverkennbar Pate. Zwar geht es bei NOVA deutlich offensiver zur Sache, weil Ihr eben auch direkten Einfluss auf die Attacken habt, aber grundsätzlich sammelt Ihr stetig Erfahrung und dürft beim Levelaufstieg Eure Systeme verbessern – je nachdem, welche Optionen Euch der Zufall gerade zur Verfügung stellt. Grundsätzlich funktioniert das schon, aber vermeintliche Feinheiten jenseits der gewählten Hauptwaffe gehen in der Regel im Projektilchaos unter.
Auch von einem durchdachten Leveldesign, wie es bei den ”richtigen” Teilen vorhanden ist, merkt man wenig: Beliebig wirkende Gegnerwellen rauschen über meist unattraktive Umgebungen, während die Switch die angepeilten 60 fps öfters unterschreitet, was einem gezielten Ausweichen im Projektilhagel natürlich nicht zuträglich ist. Zwar lassen sich die einzelnen Levels auch für Endlosrunden sowie weitere Raumschiffe freischalten, aber angesichts des monotonen Geschehens ist die Aussicht darauf nicht besonders motivierend.









Wünschen mir Raiden Fighters Aces abseits für Xbox360 und Code Free ist.
Ich habe Teil 5 eigentlich ganz gut gefunden.Besser wie den 3 und 4.
Nichts gegen Experimente, aber wer in den Moss Etagen meinte, ausgerechnet Raiden für eine Twin Stick Ballerei zu wählen, kann mir gerne erklären warum.
Einerseits gebe ich Ulrich recht, dass die Marke halbwegs einen Namen hat, der zumindest in Shmup Kreisen nicht unbekannt ist, anderseits ist das Konzept Marke Twin Cobra/Raiden 1 recht bewährt und viele von den “Raiden” Teilen, ob nummeriert ( 1-5) oder mit Fighters/Jet im Namen , haben immer sehr gut funktioniert, so dass auch ein Teil 6 für mich “nichts Neues” hätte ausprobieren brauchen.
Bisher schwächelte für meinen Geschmack nämlich nur Teil 5 im Vergleich zu den anderen, die an sich richtig Gute Baller-Kost bieten.
Bleibt es mit Nova beim spielerischen Spin-off ist es ok, aber ich glaube nicht, dass es viele Fans ansprechen wird.