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Allerdings mimt Ihr in Lockdown nicht nur den charismatischen Anführer der Truppe, sondern schlüpft auch in die Kampfstiefel von Scharfschütze Dieter Weber. Der Teutonen-Kämpfer bürgt in regelmäßigen Sniper-Intermezzi für den Schutz seiner Kameraden. Im Gegensatz zu den teambasierten Einsätzen, wo der Verlust eines oder aller Mitglieder Eures Antiterror-Trios noch längst nicht das ‘Game Over’ bedeutet, wird von Euch hier absolute Perfektion erwartet. Zum Glück lässt das Waffenarsenal keine Wünsche offen: Die Argumentationsverstärker reichen von rabiaten Schrotflinten, diversen Sturmgewehren und Pistolen bis hin zu diversen Granatentypen. Komplettiert wird die Ausrüstung von neuen sowie bekannten Hightech-Gimmicks: Neben Nacht- und Wärmesicht könnt Ihr die Terrorschergen nun auch via Herzschlagsensor exakt lokalisieren.
Der Story-Modus von Lockdown führt Euch an die unterschiedlichsten Schauplätze rund um den Globus: Da wollen Geiseln in Amsterdam gerettet, Bomben in Schottland entschärft und ein Luxusdampfer zurückerobert werden. Die einzelnen Missionen sind dabei von längerer Spieldauer als im Vorgänger – die Quicksave-Funktion macht’s möglich. Dem Multiplayer-Modus unterzog man ebenfalls einer radikalen Veränderung: Im so genannten ‘Persistant Elite Creation’-Modus führt Ihr nicht mehr charakterlose Polygon-Pendants in die Online-Schlacht, sondern bastelt einen individuellen Spezialisten. Wählen dürft Ihr zwischen den Charakterklassen Kommando, Spezialist, Sanitäter und Pionier mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Waffen. Auch wird in den missionsbasierten Matches nicht mehr nur um die Dominanz über eine Arena gekämpft, sondern auch um Geldeinheiten und Upgrade-Punkte. Rainbow Six entwickelt sich damit ein weiteres Mal zum Online-Schmaus.








