Rayman M – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung & Wertung

Ulrich Steppberger meint: Kein Happy-End: Eigentlich klingt die Idee, in der märchenhaften Rayman-Welt einen partytauglichen Mehrspieler-Titel anzusiedeln, ja nicht schlecht. Allerdings haben die Ent­wickler aus dem großen Potenzial entschieden zu wenig rausgeholt. Was hilft die eigentlich liebevolle Umsetzung der Rayman-Szenarien, wenn die bunte Grafikpracht dafür selbst bei geringem Gegneraufkommen häufig ins Ruckeln kommt? Wer braucht schon zwei Klingen­bart- oder Henchman-Varianten als Spielfiguren, wenn dafür Murfy und Ly fehlen? Ray­man M ist zwar eindeutig als Splitscreen-Spaß ausgelegt und kann dabei auch einigermaßen überzeugen – zum Freischalten müsst Ihr Euch aber trotzdem allein durch die Level quälen, und das ist frustig: Gerade bei den Kämpfen seht Ihr im Chaos oft kein Land mehr. Die Rennen wiederum verkommen wegen der knackigen Gegner zu sturem Auswendiglernen der Abkür­zungen, ohne die kaum eine Siegchance bleibt. Außerdem hätte ich mir noch mehr Abwechslung im Spielablauf gewünscht: Statt vieler verschiedener, origineller Duelle wie z.B. bei Crash Bash werden nur immer die zwei gleichen Prinzipien wiederholt.

Leidlich unterhaltsames Mehrspieler-Renn- und Kampfspiel: Für Solisten schnell zu nervig.

Singleplayer63
Multiplayer
Grafik
Sound
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