Ready 2 Rumble Boxing: Round 2 – im Klassik-Test (PS2 / DC)

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Ein gutes Jahr ist es her, dass Midway seine quirligen Comic-Boxer systemübergreifend von der Leine gelassen hat, nun wird auf 128 Bit die zweite Runde von Ready 2 Rum­ble eingeläutet. Dabei ist es ziemlich egal, ob Ihr auf Sony- oder Sega-Hardware in den Ring steigt – weder in Optik noch Spielprinzip erkennt Ihr augenscheinliche Unterschiede.

Zumindest was die Grafik betrifft, lässt sich dasselbe auch im Vergleich zum Dreamcast-Vorgänger behaupten. Bei der Zahl an Kämpfern und einigen kleinen Details haben die Ent­wickler aber nachgebessert. So umfasst der Boxstall nun zwei Dut­zend Charaktere – allerdings stehen Euch zunächst nur die Hälfte davon zur Wahl. Alle anderen, darunter Persön­lichkeiten wie Präsidentenehepaar Clin­ton, Bleich­gesicht Michael Jackson oder Basket­baller Shaquille O’Neal, verdient Ihr Euch im Arcade-Modus.

Doch auch die anfangs verfügbaren Figuren haben’s in sich. Neben gedienten Recken wie dem schlaksigen Afro Thun­der oder der Körbchen-Größe Lulu Valentine stehen z.B. die furchterregende Vier-Zentner-Dame Mama Tua oder der ungelenke Johnny Blood bereit. Nach Eurer Wahl geht es in der Arcade-Variante gegen insgesamt zwölf stetig stärker werdende Kon­kur­renten. In immer imposanteren Arenen steigt Ihr in den Ring und vermöbelt Euren Gegen­über, bis er mit geschwollenem Gesicht und geprellten Knochen auf den Brettern liegt. Dazu nutzt Ihr vier simple Schläge (jeweils hoch/tief von links bzw. rechts), blockt oder führt über Tastenkombi­na­tionen Spezialmanö­ver wie Nieren­haken und Körperschwin­ger aus. Durch exakte Treffer oder provokante Gesten (die Euch kurzfristig schutzlos dem Gegner ausliefern) sammelt Ihr ‘Rumble’-Buchstaben. Steht das komplette Wort am Bildrand, aktiviert Ihr den nur Sekunden dauernden ‘Rum­ble’-Modus, bei dem Ihr eine schmerzhafte Schlag­stafette auslösen könnt.

Ebenfalls wieder mit von der Partie ist die abwechslungsreiche Karriere-Varian­te. Hier startet Ihr mit einem kläglichen Amateur den Angriff auf die Weltrang­liste. Um dessen Stärke, Aus­dauer, Steh­vermögen, Geschick und Erfahrung auf Profiniveau zu trimmen, hilft nur Übung. Die bekommt Ihr zum einen bei Preis­kämpfen, zum anderen durch Trainings­einheiten an diversen Geräten. In sieben Minispielen (die sich gewöhnlich auf den richtigen Knopf­druck zum exakten Zeitpunkt beschrän­ken) stemmt Ihr Ge­wichte, hüpft Seil, beharkt Rumble Pads oder hampelt nach den Vorgaben einer adretten Aerobictrai­nerin herum. Faule Athleten investieren ihre Preisgelder in Vitaminpillen oder halblegale Steroide. Fühlt Ihr Euch fit und steht in Eurem Kalender ein Titelkampf an, dürft Ihr Euch die Rangliste empor kämpfen.

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MadMacs
I, MANIAC
Maniac
MadMacs

Ich habe beide Teile gerne gespielt, aber Teil 1 habe ich auch besser in Erinnerung.

Saldek
I, MANIAC
Maniac (Mark III)
Saldek

Ich finde das beide R2R-Boxing Spiele ein Riesenspaß waren und ein würdiger dritter Teil angemessen wäre.

Rudi Ratlos
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Rudi Ratlos

Die DC-Fassung war grafisch besser als die PS2-Fassung, oder?

Lincoln_Hawk
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Lincoln_Hawk

Lancelot
Dito 😄👌👌👌👌

Gast
n00b

Beim zweiten Teil war die Luft ein bisschen raus, den ersten Teil aber allein schon in der DreamOn Demo bis zum Erbrechen gespielt.

Kaoru zero one
I, MANIAC
Gold MAN!AC
Kaoru zero one

Das war mein Start Titel für die PS2, da Dead or Alive 2 Hardcore um ein paar Wochen verschoben wurde.