Record of Agarest War – im Import-Test (Switch)

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Gut 15 Jahre ist es her, dass Record of Agarest War in Japan für die PlayStation 3 erschien. Nach den Android-, iOS-, PC- und Xbox-360-Portierungen ist nun die Switch an der Reihe. Weil es sich nur um eine leicht aufgehübschte Version handelt, bleibt storytechnisch alles beim Alten: Militärkommandant Leonhardt stellt den Krieg immer mehr infrage, der in seinem von zahlreichen Fantasywesen bevölkerten Heimatland tobt. Dass selbst die unschuldige Elfe Ellis beinahe den Löffel wegen dem Tohuwabohu abgibt, bringt das Fass endgültig zum Überlaufen und bestärkt die beiden in ihrem Vorhaben, für Frieden zu sorgen.

Das bedeutet ironischerweise, ein Gefecht nach dem anderen auf der Weltkarte auszuwählen. Die Kämpfe finden rundenbasiert statt und sind in zwei Abschnitte unterteilt. Im ersten positioniert Ihr bis zu sechs Charaktere im Idealfall auf farblich markierten Feldern, die die Figuren miteinander verbinden. Das erlaubt Euch in der zweiten ­Phase, die Angriffe langsamerer Helden vorzuziehen und so möglichst viele Attacken auf einmal auf die Gegner herabregnen zu lassen.

Prinzipiell ergibt es Sinn, sich auf ein Monster zu konzentrieren, anstatt mehrere gleichzeitig zu bearbeiten. Das erhöht die ­Chance, den Widerstand eines Ungeheuers zu brechen. Sinkt der entsprechende Wert auf null, richtet Ihr wesentlich mehr Schaden an. Und je weniger Mumien, Skelette und Werwölfe Eure Groß­offensive überstehen, desto besser. Feinde haben nämlich exakt dieselben Tricks in petto. Während die Viecher einzeln kaum eine Bedrohung darstellen, befördern sie zu dritt oder zu viert ratzfatz einen Eurer Mitstreiter ins Jenseits.

Hin und wieder legt Ihr fest, welchen Weg Euer Tross als ­Nächstes einschlägt – die ­kürzere, dafür aber riskantere Route mitten durch die feindlichen ­Linien oder doch auf Nummer sicher gehen und die Gefahr in großem Bogen auf dem Meer umschiffen? Etwas mehr Bewegungsfreiheit bieten Euch die unspektakulären Dungeons, in denen neben Zufallskämpfen Schatztruhen oder ­Bosse auf Euch warten. Aufgelockert werden die Scharmützel von ”Zwischensequenzen”, in denen spärlich animierte Anime-Girls vor starren Hintergründen um Eure Gunst buhlen. Für welche der Grazien Ihr Euch entscheidet, beeinflusst später die Attribute Eurer Sprösslinge (Geschwindigkeit, HP-Zahl, Kraft etc.).

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