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In Ring of Red bestreitet Ihr mit Eurem Team rundenbasierte Gefechte gegen die nordjapanischen Truppen. Dabei betrachtet Ihr das Geschehen zunächst auf einer einfachen und übersichtlichen 2D-Karte, auf der Ihr die Position der Einheiten, Gegebenheiten des Geländes und strategisch wichtige Punkte wie Brücken oder Städte überprüft.
Nacheinander dürft Ihr jetzt Eure Streiter ins Feld schicken; je nach ausgeführter Aktion verlängert oder verkürzt sich die Wartezeit auf die nächste Handlung: Wer nur einen Schritt nach vorne macht, ist schneller wieder kampfbereit. Das Gelände beeinflusst ebenfalls Eure Beweglichkeit und Schnelligkeit – auf Straßen kommt man nunmal schneller vorwärts als im dichten Wald. Übrigens: Jeder Zug verbraucht eine gewisse Zeit, die Auseinandersetzungen ziehen sich oft über mehrere Tage; Ihr kämpft also unter Umständen auch in der Nacht oder bei Dämmerung. Kommt es dann zum Duell Mech gegen Mech, verändert sich die Ansicht. Ihr findet Euch in einer 3D-Umgebung wieder, in der Ihr Mech und dazugehörige Mannschaft in Echtzeit kommandiert. Euer Roboter zieht nämlich nicht alleine in den Kampf, sondern wird von drei Soldaten-Einheiten Eurer Wahl begleitet.
Die unterstützen den Walker auf unterschiedliche Art: Ein Trupp schwingt sich auf den Rücken des Roboters, lädt dessen Waffen durch und hilft beim Manövrieren des Kolosses. Die anderen beiden Abteilungen wuseln zu den Füßen Eures Mechs umher und kümmern sich um die Gegner. Je nach Truppentyp schießen die mutigen Recken mit Gewehr, Pistole oder Raketenwerfer auf feindliche Soldaten und AFWs, dazu können die meisten Einheiten besondere Manöver wie Dauerfeuer oder Handgranaten-Angriff ausführen. Die Befehle dazu erteilt Ihr in einem eigenen Menü, das per X-Knopf geöffnet wird und gleichzeitig das Echtzeit-Geschehen einfriert. Hier schickt Ihr nicht nur die Bodentruppen an die Front, sondern lasst Euren Piloten spezielle Aktionen ausführen. Beschleunigtes Nachladen, Ausweichschritt oder Bombardement sind nur einige Optionen, die sich je nach Fahrer unterscheiden. Zwar sind diese Specials nur begrenzt einsetzbar, verschaffen Euch dafür allerdings einen beträchtlichen Vorteil. Wesentlich beständiger ist dagegen das Hauptgeschütz Eures Walkers.
Sobald die Wumme durchgeladen ist, spuckt sie Tod und Verderben Richtung Feind – wahlweise auf Walker oder umgebende Soldaten. Allerdings ist es mit der Zielgenauigkeit der Schützen meist nicht weit her. Bevor der finale Feuerbefehl erteilt werden kann, muss sich der Kanonier erst etwas Zeit zum genauen Anvisieren nehmen. Im Zielbildschirm gibt Euch eine stetig wachsende Prozentzahl die Trefferwahrscheinlichkeit an, bei der gewünschten Quote gebt Ihr den Feuerbefehl.









Ich habe das Spiel geliebt. War echt toll damals.