RLH: Run Like Hell – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Thorsten Küchler meint: Das kommt davon, wenn man zu oft am Grundkonzept seines Spiels rumdoktert: Run Like Hell entpuppt sich trotz jahrelanger Entwicklung respektive PAL-Verschiebung als lieblos zusammengestückelter Genre-Vetreter, der seinem offensichtlichen Horror-Idol Resident Evil nie das Wasser reichen kann. Vor allem der knackschwere Beginn stellt das Nervenkostüm auf eine harte Probe: Plötzlich auftauchende Aliens sorgen im Duett mit obskuren Kamerawinkeln für Bildschirmtode. Hat man sich durch diese frustig-zähe Auftaktphase geackert, offenbart der SciFi-Grusel doch noch ein gewisses Maß an Spannung: Schmucke ­Render-Sequenzen, akzeptable Optik und professionelle Sprachausgabe gefallen – wären da nur nicht diese heillos überladenen Kampfeinlagen.

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