RoboCop: Rogue City – Unfinished Business – im Test (PS5)

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RoboCop: Rogue City - Unfinished Business_20250725152946
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Schwer bewaffnete Söldner haben sich im ­OmniTower verschanzt und drohen, den im Detroit der vergangenen Zukunft allmächtigen Konzern Omni Consumer Products (OCP) zu hacken, um die Kontrolle über Polizei und Militär an sich zu reißen. Ein Fall für RoboCop, der sich Stockwerk für Stockwerk durch das abgeschottete, mit Verteidigungsanlagen bestückte Wohn- und Geschäftsgebäude bis ganz nach oben ballern muss, um die Bedrohung zu stoppen. Klingt verdächtig nach dem Plot des Films ”Dredd” (2012)? RoboCop darf das, denn Funfact: Das Drehbuch zum ersten ”RoboCop”-Film begann als Adaption von ”Judge Dredd”.

Unfinished Business ist eine Stand-alone-Erweiterung zu ­RoboCop: Rogue City, entsprechend sollte man keine Innova­tionen oder große technische Verbesserungen erwarten. ­RoboCop stampft wie ein Panzer durch das Gebäude und landet immer wieder in ausgedehnten Räumen, die von Gegnern wimmeln. Das Ganze geht durch fehlende ­Deckungsmechaniken und wellenmäßig aus allen Ecken nachwachsenden Söldnern nur leicht über Moorhuhn-Niveau hinaus. Man ballert die strunzdumm auf unseren stählernen Gesetzeshüter einstürmenden Bösewichte wie an einer Schießbude weg, durchquert den Raum und wiederholt das Spielchen. ­Erstaunlicherweise macht das aber nicht zuletzt durch die geschickte Implementierung von Elementen der Filme – wie dem Zielsystem mit Scanlines – eine Menge Spaß.

Die Riege der Gegner setzt sich bedingt durch die Story hauptsächlich aus Handlangern im Tanktop und wechselnd gepanzerten Söldnern zusammen. Neu sind im Vergleich zu Rogue City etwa die Gefrierkanone und ein Gegnertyp mit taktischem Schutzschild. Die Kerle sind gut geschützt, vergessen aber, die Beine zu verdecken. Ein paar gezielte Treffer in Knie und Schienbeine genügen, um sie loszuwerden. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit zu einem Takedown. RoboCop schaltet Gegner, die vor bestimmten Objekten wie Stromkästen, Ventilatoren oder Müllschluckern weilen, mit einem Tas­tendruck aus. Wer nicht passend steht, kann am Kragen gepackt und in Position gebracht werden.

Immer wieder muss RoboCop auch Gefälligkeiten für Bewohner des Hochhauses erledigen, um etwa an Schlüsselkarten für versperrte Türen zu kommen. Andere Gespräche mit Personen resultieren hingegen in Nebenmissionen, die nicht zwingend sind, aber Erfahrungspunkte bringen. Und die sind dringend nötig, um die Fähigkeiten unseres Blecheimers auf den neuesten Stand zu hieven. Er fängt nämlich ganz von vorne an, eine Übernahme des Spielstands inklusive aller erreichten Verbesserungen aus dem Hauptspiel ist nicht möglich.

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Max Snake
29. September 2025 17:18

Cool, wie Kai Schmidt den Film Robo Cop an den Comic Judge Dredd erwähnt hat. : D

Remo
29. September 2025 16:21

Cooles Spiel. Nicht so gut wie das Hauptspiel, dafür hat es aber auch nur 24,95 EUR gekostet und hat mit ca. 12 bis 15 Stunden Spielzeit eine angenehme Länge.