Rock & Roll Racing 2: Red Asphalt – im Klassik-Test (PS)

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Sechs tollkühne Endzeit-Gladiatoren klettern bei Rock & Roll Racing 2 in die Cockpits von gepanzerten, bis unter den Heckspoiler bewaffneten Boliden. Auf fünf Planeten (mit je sechs Kursen) müßt Ihr Euch die Startberechtigung zum Duell mit Oberbösewicht Dranek verdienen. Dabei steht jeder Planet unter einem anderen Motto: Auf Tranzine heizt Ihr an grellen Neonlichtern vorbei durch die engen Tunnels einer Großstadt, in den Minen von Varkon 7 springt Ihr über Lava-Schluchten und entgeht um Haaresbreite dem Tod im flüssigen Gestein. Auf jeder Welt erwartet Euch zudem ein Boss – dank überlegener Bewaffnung und schnellerem Untersatz ein besonders harter Brocken. Für Plazierungen unter den ersten drei schreibt das Schiedsgericht „Chaos-Punkte“ und Credits gut. Bei zwei Millionen Punkten wechselt Ihr auf den nächsten Planeten. Wer nicht eisern spart, verpraßt die Kohle in der Werkstatt, um den eigenen Straßenfeger zu frisieren. Motorleistung, Steuerung, Waffensysteme und Panzerung können bei jedem Fahrzeug um vier Stufen ausgebaut werden. Richtig teuer wird’s, wenn Ihr das Preisgeld in einen neuen Boliden investiert.

Nach dem Start hängt Ihr Euch an das Heck des Vordermanns und feuert, was das Bordgeschütz hergibt. Beharkt Euch ein Konkurrent von hinten, schafft Ihr ihn Euch mit der Heckwaffe vom Hals. Minen, Ölpfützen und Napalm-Fontänen werfen selbst die hartnäckigsten Gegner aus der Bahn.

Nützliche Extras warten auf der Piste und werden durch simples Drüberfahren aktiviert. Erwischt Ihr einen „weißen Zwerg“, explodiert jeder Gegner, der Euch touchiert, „dunkle Materie“ erschwert Euren Feinden das Zielen und mit „Nitros“ aktiviert Ihr kurz den Raketenantrieb. Leider halten die Extras nicht ewig und können (außer den Nitros) nicht gesammelt werden, sondern zünden sofort.

Drei Fähigkeiten machen die Piloten aus: „Fahren“ verhilft zu besserer Kurvenlage und größerer Geschwindigkeit, hohe „Taktik“-Werte vereinfachen das Zielen und erhöhen die Schußfrequenz der Bordkanone. Wer auf durchschlagende Feuerkraft setzt, der stockt das „Aggression“-Punktekonto auf. Für Rennerfolge gibt’s Erfahrungspunkte, die Ihr zur Steigerung der Werte ausgebt. Genügend Siege vorausgesetzt, habt Ihr am Schluß alle Werte auf das Maximum von neun Einheiten befördert.

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