Rollcage Stage II – im Klassik-Test (PS)

5
2724
Zurück
Nächste

Seite 1

Spiel:
Publisher:
Developer:
Genre:
Getestet für:
Erhältlich für:
USK:
Erschienen in:

Vor einem Jahr überzeugte das ungewöhnliche Roll­cage als Alternative zum alt­ehrwürdigen Wipeout. Das Besondere an der pfeilschnellen Raserei waren die Rennwägen, die bei genügend Tempo sogar an Wänden und Decken fahren konnten, denn die Vehikel sind oben und unten identisch konstruiert. Fallt Ihr also nach einer Karambolage aufs Dach, könnt Ihr unbehelligt weiterrasen.

Rollcage Stage 2 hält am bewährten Grundkonzept fest: Auch diesmal tretet Ihr gegen vier Kontrahenten an und versucht, die Ziellinie als erster zu erreichen. Das sehen Eure Gegner natürlich ungern, rempeln Euch fies an und greifen zum reichhaltigen Waffen­ar­senal – ein Dutzend Angriffs- und Vertei­di­gungsvarianten stehen zur Verfügung. Neben bewährten Turboschüben, Wurm­löchern zum schnellen Platzgewinn und Zielraketen findet Ihr neue Gemein­heiten wie ein Maschinen­ge­wehr mit hundert Schuss oder eine Bombe, deren Explosi­ons­radius alles um Euch herum wegschleudert. Maximal zwei Extras könnt Ihr mit Euch führen und durch mehrfaches Aufsammeln aufladen.

Statt auf sechs verschiedene Fahrer zu setzen, habt Ihr nun die Wahl zwischen fünf Autofabrikaten. Jede Marke stellt vier Flitzer in mehreren Lackierungen her, die sich in fünf Kategorien unterscheiden: Neben Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung, Panzerung und Boden­haftung entscheidet vor allem die Leis­tung – ist Euer Vehikel hier schwach auf der Brust, könnt Ihr bei langen Rennen die anderen Vorteile nur bedingt ausspielen. Zu Beginn müsst Ihr mit nur drei Boliden auskommen, erst durch Erfolge in den Liga­-Ren­nen gesellen sich neue und bessere Mo­delle dazu.

Rollcage-Novizen machen sich als erstes mit der Fahrzeugbeherrschung auf zehn Trainingskursen vertraut oder wagen ein paar Übungsrunden auf Zeit gegen einen ‘Ghost’. Profis wiederum starten gleich in den ‘Scramble’-Modus, der voller Tücken steckt. Satte 25 vertrackte und in der Luft schwebende Kurse warten hier darauf, von Euch in einem Zeitlimit durchfahren zu werden. Was einfach klingt, ist ganz schön haarig: Kommt Ihr von der Piste ab, fallt Ihr sofort ins Bodenlose – dank holpriger Beläge, extrem enger Passagen und gewaltiger Lücken im Asphalt ein häufig gesehenes Bild.

Zurück
Nächste
5 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Rudi Ratlos
20. Januar 2020 10:58

Wusste gar nicht, dass es davon nen zweiten Teil gab oO*

JACK POINT
19. Januar 2020 6:31

Ich hab die damaligen Teile nicht gespielt, aber das Neue und soweit kenn ich 90er-Rennspiele, dass ich weiß dass die damals viel besser waren. Ich weiß nicht, was heute im Fokus steht bei Arcade-Rennspielen. Steuerung, Fahrphysik und Streckenführung können es leider nicht sein. Da wird zu viel auf irgendwelchen Quatsch drum herum geachtet.

Lincoln_Hawk
17. Januar 2020 17:58

Psygnosis war seiner Zeit einer der besten Entwickler diese meist in eine alte unity Engine erschienen Neuauflagen kommen mit billigsten Budget daher das sieht man fühlt man spielt man..
Ich nicht mehr… Neuauflage siehe sotc rs2r so geht das!!!!

dasRob
17. Januar 2020 17:23

Geht mir genauso. Mit der inoffiziellen Neuauflage, wurde ich dagegen so überhaupt nicht warm.

Lincoln_Hawk
17. Januar 2020 15:53

Rollcage fand ich richtig geil damals
Erinnere mich gut dran ?