Romeo is a Dead Man – im Test (PS5)

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Meinung & Wertung

Steffen Heller meint: Als Suda-Fan habe ich genau das bekommen, was ich erhofft hatte: einen halbwegs ordentlichen Hack’n’Slash-Kern, ummantelt von reichlich Style und abgedrehten Ideen, die das Medium Videospiel vollumfänglich ausschöpfen. Hier treffen zudem zahlreiche visuelle Stile von Comicbuch bis hin zu Retro-Pixeln aufeinander und die erzählerische Mischung aus Anime, Marvel (”Loki”) sowie Shakespeare findet man so nicht in westlichen Spielen. Ich werde Romeo is a Dead Man sicher nicht wegen seiner passablen Actionpassagen in Erinnerung behalten, aber für all die Dinge, die andere Entwickler vielleicht als überflüssig sehen. Den Weltraum per Pong-Minispiel scannen? Unnötig. Spezial-Zombies pflanzen und per Slot Machine einen Namen und Eigenschaften zuweisen? Braucht niemand. Doch diese und andere Dinge sind es, die mir als Spieler das Gefühl geben, dass die Entwickler einer Vision – oder jeder Schnapsidee – folgten, statt nur das Nötigste abliefern zu wollen.

Sudas Style macht aus einem passablen Slasher ein kreatives Kunstwerk, das in Erinnerung bleibt.

Singleplayer74
Multiplayer
Grafik
Sound
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Max Snake
24. März 2026 15:40

Ein gutes Grasshopper Spiel geworden.