Roundguard – im Test (PS4)

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Vor gar nicht allzu langer Zeit war Peggle mal der ganz heiße Scheiß: Bei Teil 2 des unübersehbar von japanischen Pachinko-Automaten inspirierten Zwischendurchspaßes sicherte sich sogar Microsoft anno 2013 ein zeitliches Exklusivitätsfenster, um die Xbox One damit anzuschieben. Danach verflog der Ruhm aber auch dank eines Abzock-Ablegers auf Mobile-Geräten erstaunlich schnell – Ende der Geschichte? Nicht ganz, denn bei Wonderbelly Games sitzen offenbar Fans, die auf eine kluge Idee gekommen sind: Warum nicht das bewährte Peggle-Konzept reaktivieren und mit einem anderen, heutzutage populären Prinzip – nämlich Rogue­like – verknüpfen? Das Ergebnis dieser Kombination nennt sich Roundguard und schafft es in der Tat gelungen, die Vorzüge beider ”Eltern” in den Vordergrund zu rücken, während frustrierende Aspekte fast gänzlich ausbleiben.

Wie bei Peggle warten bildschirmgroße Levels auf Euch, in denen Ihr aus einem Katapult eine Kugel (Euren Helden) abschießt, die nach unten fällt, an Bumpern und anderen flipperähnlichen Objekten abprallt und bestimmte Ziele (die Gegner) treffen soll. Verknüpft ist das Ganze mit einer simplen, aber humorvoll geschriebenen Mini-Story und ­Dungeon-Crawler-Logik: Ihr verfügt über Waffen und Ausrüs­tung, die durch den Fund neuer ­Beute verbessert werden. Lebens­energie und Mana (für den Einsatz besonderer Angriffsfertigkeiten notwendig) sollten durch das Sammeln von Tränken aufgefüllt werden, denn nach dem Ableben geht es wieder von vorne los – nur ein passiver Perk darf mitgenommen werden. Für Abwechslung sorgen drei unterschiedlich talentierte Heldenklassen (Krieger, Diebin, Magierin) und prozedural generierte Levels, die jeden Durchgang anders machen.

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