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| Spiel: | Rue Valley |
| Publisher: | Owlcat Games |
| Developer: | Emotion Spark Studio |
| Genre: | Adventure |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS4, PS5, Switch, XOne, XSX |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 1 / 2026 |
Täglich grüßt das Murmeltier: Der depressive Eugene muss sich in einem Motel einer aufgezwungenen Therapie stellen. Doch nach einem Blitz und einer Art Sonnensturm steckt Ihr in einer Zeitschleife fest, in der Ihr die letzten 47 Minuten nach der Therapiesitzung immer wieder erlebt.
Der Anfang ist dabei durchaus mitreißend. Ihr verteilt zu Beginn wie in einem Rollenspiel Punkte auf drei Charakterwerte, wodurch Eugene beispielsweise eher introvertiert oder gleichgültig auf die Menschen in der Umgebung reagiert. Ihr lernt die wenigen Figuren und deren Abläufe kennen und versucht zu entschlüsseln, warum ein Bewohner nicht in der Zeitschleife zu stecken scheint. Nach den ersten Loops wird jedoch schnell deutlich, dass das Abenteuer doch recht linear verläuft und Euch durch künstliche Barrikaden ausbremst. So wisst Ihr beispielsweise bereits, wie und in wessen Wohnung Ihr einbrechen wollt, müsst dafür aber erst genügend Inspiration sammeln, indem Ihr die Umgebung erkundet. Wollt Ihr etwas ausprobieren, habt Ihr auch hier das Problem, dass Ihr Euch selbst Wiederholungen wie Fahrzeugsequenzen anschauen müsst oder repetitiv Aktionen mit dem Handy ausführt, um die nächste Schleife einzuleiten. Schade ist zudem, dass die gut vertonten Dialoge nicht vollständig eingesprochen wurden und den Nebenfiguren Tiefgang abgeht. Auch die begrenzten Interaktionsmöglichkeiten und der wenig mitreißende Storytwist ließen uns schlussendlich eher enttäuscht zurück.





















