San Francisco Rush: Extreme Racing – im Klassik-Test (PS)

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Die Playstation-Rennspiele werden immer schneller, schöner und komplexer – nur im Spielekosmos von SF Rush bleibt alles beim Alten: Das Spaßgeflitze über vier kalifornische Szenarien (dank Nacht- und anderer Modi werden daraus 16 Streckenvarianten) war auf dem N64 mangels Konkurrenz noch ein heißer Ofen, die verspätete CD-PAL-Umsetzung interessiert jedoch keinen mehr.

Denn von einem (auch nur an­nähernd) realistischen Fahrverhalten ist trotz Analog-Steuerung (auf Wunsch) nichts zu spüren, die 3D-Grafik wirkt hoffnungslos veraltet. Das Streckendesign wiederum war mit seinen geheimen Abkürzungen einstmals innovativ, doch mittlerweile ist dieser Aspekt z.B. in Need for Speed 3 besser untergebracht. Bleiben die hanebüchenen Sprünge auf Hochhausdächer und über Lastwagenladerampen: Wer an solchen Actioneinlagen Gefallen findet, der kann einen Ausflug nach San Francisco riskieren. Auch Zweispieler-Freaks werden sich SF Rush mal anschauen: Neben dem Splitscreen gibt´s auch einen Link-Modus.

Lahm, grafisch schwach und spielerisch wirr – das einzig aufwendige an diesem Renn­spiel sind die Lade­zeiten. Selbst die steinalte N64-Fassung ist besser.

Singleplayer58
Multiplayer
Grafik
Sound