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Die praktischen Ringmenüs wurden aus Secret of Mana übernommen: Mit Texten versehene Icons umkreisen Eure Figur. Per Knopfdruck pickt Ihr Euch den gewünschten Zauberspruch und einen gefundenen Gegenstand heraus oder schlüpft in eine neue Superrüstung. Die Schwerter, Äxte und Speere, die Ihr nach harten Kämpfen ergattert, besitzen mehrere ”Ausbaustufen”. Nach festgelegter Anzahl Hiebe mit der Waffe erhöht sich diese um einen Level, und Ihr habt die Möglichkeit, durch das Aufladen einer Leiste einen besonders kraftvollen Streich zu landen. Eure Zaubersprüche verbrauchen nicht, wie bei anderen Rollenspielen üblich, eine bestimmte Anzahl an Magiepunkten. Vielmehr sammelt Ihr unter Büschen oder losen Steinen die benötigten Zutaten für Eure Hexerei. Bei häufiger Benutzung der Angriffs- und Heilzauber richten auch sie mehr Schaden an oder kurieren größere Wunden.
Schon bald wird Euch klar, daß auf den zwei Kontinenten Evermores Landstriche aus den unterschiedlichsten Zeitzonen nebeneinander existieren. So gelangt Ihr von der steinzeitlichen Dschungelwelt über einen Wasserfall in antike Städte und Pyramiden. Ihr feilscht in der Wüstenstadt Nobilia auf dem Marktplatz mit geizigen Budenbesitzern um die Wette. Durch geschickte Tauschgeschäfte erlangt Ihr bessere Rüstungen, einen Heilstab oder ein Kraftamulett. Trefft Ihr den Anführer der jeweiligen Zeitperiode, schenkt Euch dieser einen mysteriösen Stein. Werft Ihr ihn in brenzligen Situationen auf den Boden, ruft Ihr den Besitzer herbei. Jetzt steht Euch zum Beispiel die Supermagie von Elisabeth, der Schöpferin der Steinzeit, zur Verfügung: Ihr schleudert einen vernichtenden Blitzschlag oder eine Feuerwand auf Eure Widersacher. Auf Eurer Reise durchs Mittelalter stoßt Ihr auf eine holzige Flugmaschine. Mit der wackligen Konstruktion legt Ihr in Mode-7-Sequenzen große Entfernungen bequem zurück.
Das ausgedehnte Abenteuer werdet Ihr kaum an einem Abend durchspielen: Die Batterie merkt sich bis zu vier Spielstände, doch Ihr könnt nicht an jeder Stelle speichern. Nur ausgewählte Bewohner von Evermore offerieren Euch diesen Luxus.









Also ich bekomme das dt. Evermore auf dem SNES Mini nicht zum laufen, das stürzt regelmäßig beim Wechsel von einem Areal ins nächste ab. Eine “bestimmte” englische Version bekomme ich zum laufen.
Zum Thema selbst, ich fand Evermore seinerzeit besser als Mana, weil ich die Atmosphäre absolut genial fand. Spätestens als der Spieleberater einen in Stich ließ, war es eine spannende Spielerfahrung und recht düster (dieses Puppenspielermonster, gruselig). Hab immer auf eine Fortsetzung gehofft.
Ich liebte Secret of Evermore, hab’ ich auch einige Male durchgespielt. Mir gefiel und gefällt immernoch das es nicht nur ein Setting gab.
Das mit dem Retroarch muss ich auch mal testen, mit der normalen Rom hab ich das Spiel auf dem Mini nicht zum laufen gebracht (ausgerechnet dieses..)
Achja und ich hätte dazumals dem Spiel locker eine 90% vergeben ^^
Ah cool, danke dir. Dann probiere ich Hakchi gleich mal aus. Tutorials dazu gibt’s offenbar wie Sand am Meer, musste ich eben auf YouTube feststellen. Das habe ich nämlich auch vor: Meine Modulsammlung aufs handliche SNES Mini zu portieren. 🙂
@ Lando
Das geht. Du solltest nur den Original-Kernel sichern. Das macht alles das Hakchi-Programm für Dich. Ich kann es nur empfehlen mittels Hakchi. Meine gesamten Module habe ich restlos alle auf mein SNES Mini draufgepackt. Es wird im Allgemeinen empfohlen, NTSC-Versionen zu verwenden, aber gerade die PAL-Rollenspiele, die nun einmal in Deutsch sind, wie zum Beispiel Secret of Mana, Terranigma oder eben Secret of Evermore, kann man zum Teil patchen, dann braucht man nicht unbedingt noch Retroarch drauf. Ich habe alle Spiele mit deutschen Texten, die ich selbst als Modul habe, auf mein Baby draufgepackt. Funktioniert alles einwandfrei.
Und geht mal ein Spiel mit dem Nintendo-eigenen Emulator nicht, kann man immer noch Retroarch verwenden. Ich hatte zum Beispiel Streetfighter Alpha 2, oder Illusion of Gaia/Time nicht zum Laufen bekommen. Mit Retroarch funktioniert dann auch sowas problemlos.
Da @Nipponichi vom SNES Mini sprach, eine kurze Off Topic-Frage: Mich juckt es in den Fingern, zusätzliche Games aufs SNES Mini zu ziehen (die ich natürlich schon als Modul besitze). Kann man nach der Modifikation wieder der Werkzustand herstellen oder bleibt der kleine Kasten dann ‘jailbroken’?
Hach, da werden Erinnerungen wach..fand’s auch (viel) besser als SoM, auch wenn ich mich nur noch vage daran erinnern kann, aber weiß noch, dass ich die Atmosphäre liebte. Hätt’s damals wohl 90% gegeben.
ps: Großostheim war nicht nur Sitz von NoG sondern auch NoE.
Ja, ein actionbetonteres Kampfsystem ala Terranigma wäre noch das i-Tüpfelchen gewesen.
Ein klasse Spiel, das mir persönlich viel mehr Spass gemacht hat als das hochgelobte Secret of Mana. Der Hund agiert cleverer als die Mana-Begleiter, das Alchemiesystem mit den vielen Sammelstellen bringt frischen Wind ins magielastige Genre, und die Soundkulisse ist schlichtweg fantastisch. Einzig dass die aufladbaren Attacken beibehalten wurden dämpft den Spielspass ein wenig.
Generell weiss ich von keinem irgendwie gearteten Re-Release von dem Spiel. Gabs das Spiel überhaupt für die VC? Eine Mobilversion hätte ich damals auch gerne gehabt. Das Spiel wird vermutlich für immer in den Archiven von Square verschwinden. Schade, dazu hätte ich gerne einen Nachfolger gehabt. Einen Fanhack scheint es auch nicht zu geben.
War und ist ein klasse Spiel. Ich habe das Spiel noch gar nicht lange in meiner Sammlung. War auch nicht ganz billig in der Big Box mit Spieleberater und gutem Zustand. Bei mir mußte es natürlich die deutsche Version sein, wegen Großostheim. Als ich das Spiel aber damals durchgezockt hatte, nahm ich es ein paar mal aus der Videothek mit. Lustigerweise war mein Spielstand jedes Mal noch drauf, bis ich es durch hatte.
Ich habe mir das Spiel aber auch noch einmal als deutsche Version auf das SNES Mini gezogen. Schade, daß es nicht von Haus aus auf dem Mini mit drauf ist. Ich fand es sogar immer cooler als Secret of Mana.
Wo wir gerade bei Service sind. Der war damals von Nintendo richtig cool. Ich vermisse heutzutage unter anderem auch noch das Club Nintendo Magazin. Ich habe heute noch alle Exemplare, die ich noch vor Jahren auf dem Speicher wiederfand, in meiner Sammlung. Gerade aus der SNES-Ära habe ich geliebt. Schade, daß Nintendo das Ganze aufgegeben hat.
Leider wurde der Service extrem eingedampft. Die haben bei der Hotline in der Schweiz mir sogar für die ersten beiden Zeldas so kleine Lösungsbüchlein geschickt, damals als noch klar war, wer die Guten und wer die Bösen sind.
@ChrisKong
In Großostheim befand sich tatsächlich die Niederlassung von Nintendo Deutschland. Dass Secret of Evermore dort begonnen hat, hat mich als Pimpf auch verzückt. Weiß gar nicht, wie viel Fanpost ich dem Club Nintendo Magazin (gleiche Adresse) zugeschickt habe, und die Leute dort haben immer fleißig geantwortet.
Eins meiner lieblings SNES spiele 🙂
Ya, der Spieleberater war auch bei diesem Game dabei, ich hüte ihn heute immer noch wie meinen Augapfel 😉
Das Alchemie-System war zwar sehr kreativ und die grafische Umsetzung der Anwendungen richtig cool, aber letztendlich im Spiel vollkommen überflüssig, ich habe stets lediglich die Formel zum LP heilen verwendet, gegen Ende aus Bequemlichkeit Gigakraft (oder so), mit der innerhalb einer Sekunde beide Aufladebalken der Waffe voll waren.
War das damals auch in diesem karton mit spieleberater ? Erinner mich da nicht mehr so.
Spiel war schon geil, fande aber damals von squaresoft final fantasy 3 und besonders chrono trigger sehr viel interessanter.
Hat mir von Atmo und Setting her besser gefallen als die anderen SoMs. Der Marktplatz war genial umgesetzt für damalige Verhältnisse. Einzig, dass man es nicht zu zweit spielen durfte, fand ich schade. Im Übrigen startet das Abenteuer in der deutschen Version in Grossostheim, dem ehemaligen Sitz von Nintendo Deutschland (oder gar Nintendo of Europe?).
Das Spiel weckt dunkle Erinnerungen. Ich wollte es als Kind unbedingt haben und schickte meine Mutter bei Starkregen und kurz vor Ladenschluss ins weite Einkaufszentrum, um es zu kaufen; nur, weil das Nachbarskind zum Release loszocken durfte und ich eventuell noch zwei Tage warten musste. Gott, war ich scheiße.
Zum Spiel an sich: Hat mir viel Spaß gemacht. Bis aufs Alchemiesystem.