
Meinung
Thorsten Küchler meint: Kein himmlisches Vergnügen, aber packende Popcorn-Unterhaltung: Obwohl Secret Weapons over Normandy auf den ersten Blick wie eine trockene Simulation anmutet, entpuppt sich die Weltkriegs-Schießerei schon bald als waschechter Action-Spaß. Besonders die stets unterschiedlichen Missionsverläufe begeistern: Mal holt Ihr einfach alles vom Himmel, mal ist clevere Taktik gefragt – da kommt garantiert keine Langeweile auf. Hinsichtlich der Atmosphäre gibt’s ebenfalls nur Positives zu berichten: Bellender Funkverkehr, Wochenschau-Zwischensequenzen sowie herrlich fiese Nazi-Schurken sorgen für astreines Medal of Honor-Feeling – wenn auch die triste Optik etwas enttäuscht. Die Steuerung offenbart dagegen einige kleine Schwächen: Während das simple Flugmodell beschwerdefreie Manöver garantiert, verliert man in der Bombenansicht schnell mal den Überblick und rast ungespitzt in den Boden. Ferner visiert das automatische Radarsystem immer nur den nächstgelegenen Widersacher an – freies Durchschalten wäre sinnvoller gewesen. Doch was soll’s: Hobby-Piloten ohne Geschichts-Allergie (f)liegen hier auf jeden Fall richtig.








