Secret Weapons Over Normandy – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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Meinung

Thorsten Küchler meint: Kein himmlisches Vergnügen, aber packende Popcorn-Unterhaltung: Obwohl Secret Weapons over Normandy auf den ersten Blick wie eine trockene Simulation anmutet, entpuppt sich die Weltkriegs-Schießerei schon bald als waschechter Action-Spaß. Besonders die stets unterschiedlichen Missionsverläufe begeistern: Mal holt Ihr einfach alles vom Himmel, mal ist clevere Taktik gefragt – da kommt garantiert keine Lange­weile auf. Hinsichtlich der Atmosphäre gibt’s ebenfalls nur Positives zu berichten: Bellender Funkverkehr, Wochenschau-Zwischensequenzen sowie herrlich fiese Nazi-Schurken sorgen für astreines Medal of Honor-Feeling – wenn auch die triste Optik etwas enttäuscht. Die Steuerung offenbart dagegen einige kleine Schwächen: Während das simple Flugmodell beschwerdefreie Manöver garantiert, verliert man in der Bombenansicht schnell mal den Überblick und rast ungespitzt in den Boden. Ferner visiert das automatische Radarsystem ­immer nur den nächstgelegenen Widersacher an – freies Durchschalten wäre sinnvoller gewesen. Doch was soll’s: Hobby-Piloten ohne Geschichts-Allergie (f)liegen hier auf jeden Fall richtig.

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