Serious Sam 4 – im Test (PS5)

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Vor ziemlich genau einem Jahr erreichte die ­Serious Sam Collection (die Käufer des neuen Teils übrigens automatisch mitgeliefert bekommen) an dieser Stelle gerade einmal 60 Spielspaßpunkte. Das altbackene Spieldesign und die leeren Levels waren nur noch mit Nostalgiebrille längerfristig genießbar. Serious Sam 4 schlägt eigentlich in die gleiche Kerbe. Sam ist noch immer der tumb-lustige Brutalo-Macho und noch immer laufen ihm Horden von KI-losen Aliens vor die Flinte.

Warum ist die Wertung von diesem Teil also signifikant höher? Leicht fällt die Antwort nicht. Vielleicht liegt es daran, dass Croteam noch mal kräftig an der Gegneranzahl gedreht hat. In einigen Szenen reißt der Strom an Monstern, die auf Sam zu rennen, kaum noch ab. Ein Spektakel aus Kugeln, Zähnen, Gitarrenriffs und comicartig explodierenden Gegnern sorgt unweigerlich für Spaß. Vielleicht ist es aber auch das Mehr an Abwechslung: Sam besucht unter anderem Italien und Frankreich, erkundet auch mal offene Areale per Motorrad oder Mähdrescher oder schwingt sich in den turmhohen Kampfroboter des Papstes. Vielleicht sind es aber auch die herrlich bescheuert-schrulligen Nebencharaktere, die die Wertung in die Höhe treiben. Weniger dafür verantwortlich ist die Technik. Die Grafik ist fast schon eine Beleidigung für die aktuellen Konsolen, läuft auf ­”Leistung” (Wer spielt hier bitte auf ”Qualität”?) aber flüssig. Fans des Rätselspiels The Talos ­Principle erkennen viele recycelte Levelobjekte wieder. Und über den Koop-Modus für vier Spieler hüllen wir gezwungenermaßen den Mantel des Schweigens. Denn es war uns zwar möglich, eine Session zu erstellen, nur gibt es keinen Menüpunkt, um einem Match beizutreten. ­Croteam, bitte nachbessern!

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torcid
I, MANIAC
torcid

@ghostdog83

Und genau deshalb glaube ich, dass SeSa 4 nicht aufgrund mangelnder Kompetenz, sondern genau wie beabsichtigt so geworden ist. Ein Spiel wie ein B-Movie von Roger Corman. Ein Spiel das sich selbst nicht zu ernst nimmt. Erinnert mich von der Atmosphäre stark an “The House of the Dead – Overkill”. Allerdings gibt es natürlich die SeSa Reihe schon wesentlich länger. Duke Nukem wird viel Einfluss auf die Serie gehabt haben.

ghostdog83
I, MANIAC
ghostdog83

“Wo Sam drauf steht da steckt einfach ein Sam drin”.

Sam(e) old shit. 😀

ghostdog83
I, MANIAC
ghostdog83

The Talos ­Principle

Hoffentlich dauert es nicht mehr so lange, bis der zweite Teil erscheint, der nach wie vor in Entwicklung sein soll.

Spiele, die sich so intensiv mit philosophischen Fragen befassen und dann auch noch so gut geschrieben sind wie in dem Fall, sind eine Seltenheit in dem Bereich.

torcid
I, MANIAC
torcid

Also der 90er Jahre Egoshooter Gameplay Stil ist denke ich ganz bewusst so gewählt und auch genau das was Fans der Serie wollen. Das Croteam auch ganz anders kann, haben sie mit “The Talos Principle” eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Ich mag SeSa 4 auch. Was allerdings bei dem Test hier nicht nachvollziehen kann, daß ist die Wertung für die visuelle Präsentation. Die Grafik ist doch gut. Es ist halt ein spezieller Stil, der auch irgendwie eine Hommage an die 90er Shooter darstellt.

Für die Grafik hätte ich 4-5 Punkte mehr gegeben.

MontyRunner
I, MANIAC
MontyRunner

Mir taugt die Reihe auch. Sehr straight und stumpf, aber wenn der Flow stimmt, kann das zum Pluspunkt werden.

MadMacs
I, MANIAC
MadMacs

Mich hatte es abgeholt. Es macht einfach Laune sich durch die Horden zu ballern. Pur ohne Schnick Schnack.

Cyberdemon
I, MANIAC
Cyberdemon

Man könnte auch tatsächlich positiv festhalten: “Wo Sam drauf steht da steckt einfach ein Sam drin”.

Ernsthaft jetzt ?