Shining the Holy Ark – im Klassik-Test (SAT)

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Meinung & Wertung

Robert Bannert meint: Der Zahn der Zeit hat bereits tüchtig am Hack’n’Slay-Konzept genagt, trotzdem ist Segas Sonic Team eine stilvolle Neuaufbereitung des Genres gelungen. Hier und dort stören zwar amateurhafte Monster-Optiken und schaurig schlechte Soundeffekte den Fantasy-Appeal, aber das Mischverhältnis zwischen Datenhaushalt und ausgeklügeltem Dungeon-Gestöbere ist wie wie beim Vorgänger gelungen. Die Automap läßt keine Wünsche offen und erspart Euch mit großzügiger Kartographierung pixelgenaues Herumgelatsche. Tatsächlich ist diese komfortable Neuerung für die komplexe Spielwelt ein Muß: Entgegen dem Vorläufer dürft Ihr etliche Dungeons durchforsten und spannenden Plot-Wendungen folgen. Fazit: Trotz Technikpatzer ein ausgewogenes Design-Schmuckstück mit passendem Ambiente-Soundtrack.

Hack’n’Slay leichtgemacht: Komfortabler Dungeon-Exkurs mit riesiger Monster-Fauna und gefährlichem Suchtfaktor.

Singleplayer82
Multiplayer
Grafik
Sound
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Henry
12. Januar 2019 12:13

Das Game reizt mich sehr. Habe leider nie einen Saturn besessen. Vielleicht kommt ja irgendwann eine Neuauflage oder ein Nachfolger raus.

Thomas Nickel
12. Januar 2019 11:45

Ich ebenso, aber gerade in der Fachpresse war oft so eine ziemlich bocklosigkeit zu spüren, die auf PS2 und PS3/360 nur noch stärker wurde.

belborn
11. Januar 2019 23:43

Echt @Thomas Nickel?Damals habe ich jeder Veröffentlichung von RPGs entgegengefiebert.96- bis 97 war alles tröpchenweise auf viele Konsolen verteilt.Und beim Saturn wusste man nicht was überhaupt noch erscheint.

dasRob
10. Januar 2019 19:34

Fand das Spiel damals auch klasse. Auch das System mit diesen kleinen Feen-Wesen.
Hab’s leider nie beendet, da ich meinen Saturn vorher verkauft hab, um mir ne Playstation zu holen. Ich ärger mich immer noch, dass ich das Spiel damals verkauft hab aber als Jugendlicher hat man leider nicht unbegrenzt Geld. Schande über mich.

Anonymous
Anonymous
10. Januar 2019 18:02

Wenn Sega wollte, könnten sie wie bei Sonic 2d Ableger von kleinen Studios entwickeln lassen, wo die Kosten überschaubar sind. Stattdessen sitzen sie auf ihren Marken wie ne dusselige Glucke.

Das ist ja nicht nur bei Sega so.
Auch Nintendo zBs hat ja ne Menge Marken, die überhaupt nicht mehr (außer vielleicht in Smash Bros) berücksichtigt werden.
Bestes Beispiel F Zero.

greenwade
10. Januar 2019 17:52

altbackenes konzept und amateurhafte monster optiken

heute würde ich dazu angenehm klassisches RPG mit gut gealterte render grafik sagen.

ist auch interessant das das damals als “Hack’n’Slay” bezeichnet wurde. heute sagt man dazu glaub ich “Rundenbasiertes Kampfsystem”. 😛

ghostdog83
10. Januar 2019 17:44

Heute würden viele für sowas töten.

Wenn Sega wollte, könnten sie wie bei Sonic 2d Ableger von kleinen Studios entwickeln lassen, wo die Kosten überschaubar sind. Stattdessen sitzen sie auf ihren Marken wie ne dusselige Glucke.

Anonymous
Anonymous
10. Januar 2019 17:34

Zeiten (und Spiele) ändern sich. ?

Thomas Nickel
10. Januar 2019 17:29

Ist schon ganz witzig. Damals hat man Spiele wie STHA einfach als normal und gegeben genommen. Heute würden viele für sowas töten.

greenwade
10. Januar 2019 16:36

eins der vielen spiele warum der saturn so gut ist. ich fand auch die grafik super.

frankinc
10. Januar 2019 16:15

Ich habe das geliebt! Mehrmals durchgspielt. Mit den Pixies, toller Musik, abwechslungsreiche Gegner etc.. Top 🙂

ghostdog83
10. Januar 2019 15:41

Hat mir auch sehr viel Spaß bereitet – bis die Disc gestreikt hat. -_-

MadMacs
10. Januar 2019 15:08

Ich hatte mit dem Spiel viel und lang Spass. Das genannte King’s Field war mir damals zu grottig.