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Die in sich abgeschlossenen Levels sind dabei ausladend gestaltet, aber trotz gelegentlicher Abzweigungen weitgehend linear – dieses Shinobi ist definitiv kein Metroidvania. Ein erneuter Besuch lohnt sich dennoch, bekommt Ihr doch immer wieder neue Fähigkeiten: Musashi kann dann an bestimmten Wänden und Decken klettern, Barrieren zerschlagen oder mit einem Gleitschirm den Fall bremsen. So erreicht Ihr auch in bereits absolvierten Stages geheime Gebiete, wo nützliche Gegenstände oder vielleicht sogar eine besonders knifflige Herausforderung auf Euch warten. Langwieriges Backtracking ist dabei aber nicht nötig, Ihr könnt per Levelkarte jeden aktivierten Checkpoint direkt ansteuern.
Tatsächlich bringt Shinobi: Art of Vengeance etliche moderne Elemente, Mechaniken und Progressionsprinzipien mit. Wo in The Revenge of Shinobi erreichte Punktzahlen Eure Lebensleiste verlängerten, erhöht Ihr hier Lebensenergie und Wurfmesservorrat, indem Ihr spezielle Items findet oder Upgrades kauft. Über Oboro-Siegel und Geld von besiegten Feinden erwerbt Ihr in großzügig verteilten Yokai-Shops neue Aktionen oder permanente Power-ups, darunter auch aktive und passive Siegel, die unter bestimmten Umständen Angriffe verstärken.
Dann sind da noch die Ninpo-Angriffe, die Abwechslung in den Kampf bringen, aber auch nach einem Einsatz wieder aufgeladen werden müssen. Viele Gegner haben eine Panzerung, die erst durchbrochen werden muss, bevor Ihr wirklich Schaden anrichten könnt. Eine Stagger-Leiste lässt sich mit Kunai und speziellen Angriffen füllen, bis Feinde ein rotes Symbol über dem Kopf haben. Ist das der Fall, könnt Ihr sie mit einer einzigen Spezialaktion für eine besonders große Belohnung unschädlich machen. Gelingt dies bei mehreren Widersachern gleichzeitig, dann fällt Euer Lohn noch opulenter aus – spielerisch erinnert das stark an die Tate-Angriffe der PS2-Episode.
Und wenn alle Stricke reißen, bleibt Euch noch mächtige Magie: Vom imposanten Drachenzauber bis hin zur kompletten Selbstheilung ist alles dabei, was das Ninja-Herz begehrt.









Mir gefällt der Look überhaupt nicht. Spielerisch kommt es auch nicht an Revenge of Shinobi oder Shinobi 3 heran.
Richtig gutes Game!
Sind das selben Team, es zu vergleichen ist Äpfel und Birnen.
Besser als SoR4?! Da liegt die Latte aber hoch. Dann noch gelesen, dass die Musik auch wieder (u. a.) von Yuzo Koshiro ist… also gerade im PSN-Store gekauft. Bin sehr gespannt!
Grandioses Spiel, keine Frage,etwas seltsam allerdings,dass sogar das Stroh,direkt zu Beginn des Spiels,rote Flüssigkeit versprüht,wenn es mit dem Katana bearbeitet wird…
Ich fand es auch richtig klasse. Hab es kurz vor Silksong auf die Schnelle durchgezockt und ihm deswegen nicht die verdiente Aufmerksamkeit komplett zukommen lassen, um noch weitere Trophäen anzugehen. Teilweise sind die aber auch nicht ohne. Ggf. zu einem späteren Zeitpunkt nochmal.
Cooles Game, auch wenn Shinobi 3 für’s Mega Drive mein klarer Favorit bleibt. Shinobi: Art of Vengeance war mir am Ende doch 2 bis 3 Levels zu lang. Gerade den Wüsten- und Kaiju-Level hätte ich z.B. überhaupt nicht gebraucht. Auch die Gegner und Nebencharaktere haben mir teilweise überhaupt nicht zugesagt. Der Tod/Sensenmann, Dämonen und Geister, kleine Gnome oder auch fliegende Pferdeköpfe wie in Super Castlevania IV passen meiner Meinung nach überhaupt nicht zu einem Shinobi-Spiel. Gerade dann nicht wenn man sich auf die vorherigen Mega Drive Spiele bezieht. Aber ansonsten ein Top-Spiel.
Shinobi: Art of Vengence ist einer der Highlight 2025. Hier hat sich Lizard Cube nicht nur das Feeling aus der frühen Teil gesetzt, es hat durch Kampfsystem, Sprung – und Kletterpassage ein drauf gesetzt. Und die Comicgrafik sieht umwerfend gut aus, das selbst die Unreal V Engine nur Alt aussieht. 😉
Mein Wunsch an Sega und das Entwickler Team Frankreich: “Bitte ein neue Teil oder Remake zur Comix Zone rausholen. Der Stil wird 1:1 passend”
Ein Knaller-Spiel und absolut verdient, die 90! 💪🏼