Simulacra – im Test (Switch)

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Der Begriff ”Simulacrum” entstammt der Philosophie und bezeichnet, knapp gesagt, ein Abbild einer Vorlage, das diese zugleich erfahrbar und verständlich machen will. Statt bloßer Kopie ist es damit auch immer etwas Eigenständiges. Wo bei Science-Fiction-Autor Philip K. Dick Androiden Abbilder von Menschen sind, ist es hier ein Smartphone. Das gehört Anna, und die ist vor ein paar Tagen verschwunden. Das Smartphone hingegen liegt nun in Eurer Hand und Ihr sollt durch aufmerksames Sichten gespeicherter Daten und Interaktionen Annas Verbleib aufklären. Zum digitalen Simulacrum ihres Lebens gehören all die privaten Dinge, die sich auch auf Eurem Handy finden: Chat- und Telefon-Verläufe, Fotos, Videos, E-Mails, sogar ein ­Tinder-, pardon, SPARK-Profil samt ­Swiping- und Match-Funk­tion. Gelegentlich ruft auch der verzweifelt-aggressive (Ex-)Freund Greg an. Sukzessive kombiniert Ihr Erkenntnisse, wählt bei Konversationen aus mehreren Antworten und löst simple Puzzles.

Und anscheinend führt das Smartphone eine Art ­Eigenleben: Verstörende Glitches und ­schrille Geräusche liefern zwar nur ­plumpe Schockeffekte, sie nötigen Euch aber auch, kaputte Fotos und Textnachrichten zu reparieren, um mehr zu erfahren und Zugang zu weiteren Informationen zu erhalten. Rund drei Stunden dauert Euer Weg zu einem von fünf möglichen Enden.

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