
Meinung
Ulrich Steppberger meint: Wer wie ich sämtliche Tony Hawk-Teile erlebt hat, für den ist skate. erst mal der absolute Kulturschock: Anfangs knutscht Euer virtueller Rollbrettheld wegen der neuen Steuerung öfters den Asphalt, als Euch lieb ist – gewagte Tricks oder gar coole Lines scheinen nahezu unmöglich. Mit ein paar Stunden Übung wird’s schon besser, völlig überzeugen kann mich der Ansatz aber nicht: Etwas mehr Toleranz für Spieler, die nicht absolute Pad-Profis sind, wäre schön gewesen. Habt Ihr aber genug Willen und Frust-Resistenz, um den harten Einsteig zu überstehen, entfaltet skate. seinen Reiz: Die stellenweise sehr ansehnliche Optik und die gelungenen Animationen überzeugen, Ideen wie die Deathraces bringen frischen Wind in die Rollbrett-Welt. Ist es deshalb besser oder schlechter als Tony Hawk? Die richtige Antwort kann nur lauten: anders.
Matthias Schmid meint: Wow, ich hätte nicht gedacht, dass EAs Skateboard-Debüt so überzeugend ausfällt. Tony Hawk ersetzen kann und will es sicherlich nicht, dafür bin ich noch nie so realistisch durch virtuelle Städte gerollt. Die ungewohnt niedrige Kameraperspektive hat mich anfangs verwirrt, später verzückt. Auch sagt mir der farbarm-stylische Look zu, der Replay-Editor schließlich ist der Knüller.








