SolSeraph – im Test (PS4 / Xbox One / Switch)

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Böse Götter haben das Land verwüstet und die Menschheit dezimiert – doch mit Eurer verbleibenden Macht schafft Ihr es auf die Erde, um mit Schwert und Magie das Monstergezücht zu bändigen. Ist das geschafft, dann lenkt Ihr aus der Vogelperspektive das Schicksal der Menschen, auf dass sie sich wieder ausbreiten und vermehren können.

Kommt Euch die Beschreibung bekannt vor? Dann habt Ihr vermutlich in den 1990ern den Quintet-Klassiker ActRaiser auf dem SNES gespielt und findet es vielleicht schade, dass seitdem niemand mehr dieses clevere Konzept aufgegriffen hat – bis jetzt. Sega und der chilenische Entwickler ACE Team spendieren uns eine neue Entwicklung namens SolSeraph, die sich nicht nur ästhetisch und spielerisch am 16-Bit-Klassiker orientiert, sondern auch noch dessen legen­dären Komponisten Yuzo ­Koshiro für die Titelmusik gewinnen ­konnte. Entsprechend waren die Reaktionen darauf ebenso freudig wie überrascht – auch weil nur wenige Tage zwischen Ankündigung und Veröffentlichung lagen.

Wie bereits angedeutet, bietet SolSeraph zwei sehr unterschiedliche Spielmechaniken: In den Action-Levels lauft Ihr durch 2,5D-Szenarien und kämpft mit Nah- und Fernkampfangriffen ­gegen die örtlichen Monster. Dabei pendelt sich das Spielgefühl dank des geflügelten Helden irgendwo zwischen ActRaiser und dessen Nachfolger ein. Stark verändert wurden die Aufbau-Sequenzen: Die funktionieren jetzt nach dem Tower-Defense-Prinzip und geben Euch viel mehr Kontrolle über das Schicksal Eures Volkes. Ihr baut gezielt Wohnhäuser, ­Sägewerke, Bauernhöfe, Kasernen und Wachtürme – dank Ringmenü geht das angenehm flott von der Hand. Gleiches gilt für die unterschiedlichen Wunder, die hier weit öfter zum Einsatz kommen als im 16-Bit-Vorbild. In regelmäßigen Abständen greifen Monster an – hoffentlich hält dann Eure Verteidigung.
So baut Ihr Euch Stück für Stück in Richtung Monster-Generatoren vor, drängt durch den Bau eines Tempels den finsteren Nebel zurück und zerstört in einer Actionsequenz eine weitere Quelle des Unheils. Habt Ihr schließlich den finalen Boss einer Region in die Knie gezwungen, reist Ihr mit einer neuen Elementar-Fähigkeit und ein paar Upgrades für ­Lebensenergie und Magie im ­Gepäck zum nächsten von insgesamt fünf verschiedenen ­Szenarien weiter.

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