Sonic Racing: CrossWorlds – im Test (PS5)

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Einst waren Sonic und ­Mario die größten Rivalen der Videospielwelt und wie es der Zufall so will, steht derzeit eine Neuauflage des ­Duells an – zumindest indirekt. Obwohl beide Stars aktuelle Rennspiele am Start haben und diese in mancherlei Hinsicht mit ähnlichen Kniffen aufwarten, sind sie doch nur bedingt vergleichbar. Denn während Mario Kart World eher erkundungsfreudige Ansätze verfolgt, setzt Sonic ­Racing: CrossWorlds auf die altbekannten Stärken des namensgebenden Igels – also Tempo, ­Dynamik und Tohuwabohu.

Sind Fahrer und Fahrzeug gewählt (Vehikel lassen sich mit allerlei Mätzchen wie Leistungswerte ändernde Ausrüstungsteile und Gadgets pimpen), geht es in die Vollen – Subtilität ist bei ­dieser Raserei nicht angesagt. Tretet das Gaspedal durch und nutzt jede Gelegenheit zur Aktivierung des unkomplizierten, auf Tastendruck einsetzbaren Driftsystems für zusätzlichen Boost. Stunts per Analogstick, sobald Ihr nach Sprüngen in der Luft seid, sorgen für Temposchübe und natürlich wollen aufgesammelte Extras offensiv wie defensiv eingesetzt werden. Das fügt sich zu einem flotten Rennvergnügen zusammen, bei dem aber bisweilen die Übersicht nur die zweite Geige spielt, vor allem wenn Ihr online mit elf anderen Spielern um die Spitzenplätze rangelt.

Die knallbunten Pisten und Umgebungen gefallen mit flüssiger wie ansehnlicher Optik und Kurslayouts, die schon mal an Achterbahnen erinnern – an visueller Abwechslung und Umfang mangelt es diesem Sonic Racing nicht. In Luft- und Wasserpassagen passen sich Eure Vehikel und deren Handhabung an, auch wenn das Driftsystem dann nicht ganz so stimmig wirkt. Das originelle, aber nicht wirklich weltbewegende CrossWorlds-Gimmick lässt Euch in der zweiten von drei Rennrunden durch andere Umgebungen flitzen, die noch ein bisschen wilder ausfallen können und dafür sorgen, dass jedes Rennen etwas anders verläuft. Für den Siegerpokal im Wettrennen um die beste Spaßraserei mag das zwar nicht ganz reichen, aber auf den vorderen Plätzen fährt Sonic Racing: CrossWorlds durchaus mit und taugt natürlich vor allem für alle Nicht-Switch-2-Besitzer als gelungene Alternative.

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Max Snake
I, MANIAC
Max Snake

Überrascht, wie gut geworden ist.
Schade, dass einige Sega Charaktere als DLC nicht geplant ist.

Revan
I, MANIAC
Revan

Obschon der Umfang für Singleplayer massiv reduziert wurde (nur noch Cups/Zeitrennen statt echter Karrieremodus wie noch beiTransformed), macht das grade auf den höchsten Geschwindigkeitsstufen richtig Laune 😊