Star Ocean: The Second Story R – im Test (PS5 / Switch)

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Zu PlayStation-Zeiten waren vorgerenderte Szenarien in Rollenspielen der letzte Schrei: Handgezeich­nete Pixel wurden von vielen als veraltet wahrgenommen, während Echtzeit-3D hardware­bedingt oft noch arg abstrakt rüberkam. Da galt die Rendergrafik als idealer Mittelweg, sie verlieh den Rollen­spielen dieser Ära ihre ganz eigene Atmosphäre. Nun wissen wir nicht, ob es tatsächlich das zentrale Anliegen von Entwicklerstudio Gemdrops war, genau diesen Look und diese Stimmung in die dritte HD-Dimension zu übertragen, gelungen ist es aber auf jeden Fall! Durch die feste Kamera und die enorme Nähe zum vorgerenderten Original fühlen sich die Echtzeit-3D-Szenarien in Star Ocean: The Second Story R an wie dynamische, frei begehbare PlayStation-Areale. Und die Parallelen enden hier noch nicht: Mit pixeligen Sprite-Protagonisten, separaten Kampfbildschirmen, zahlreichen Dörfern und Städten, einer weitläufigen, herausgezoomten Weltkarte und verzweigten Dungeons ist das intergalaktische Science-Fantasy-Abenteuer spielerisch wie inszenatorisch stark in den goldenen Rollenspiel-1990ern verwurzelt – was hier tatsächlich im besten Sinne gemeint ist.

Ihr wählt zwischen zwei Protagonisten: Claude C. Kenny ist der Sohn des mittlerweile zum Sternenadmiral beförderten Helden des ersten Star Ocean. Mit seinem Vater kommt er zwar gut aus, aber dennoch fühlt er immensen Erwartungsdruck und versucht, aus dem langen Schatten zu treten. Eine leichtsinnige Aktion verschlägt ihn auf den mittelalterlich anmutenden Planeten Expel, wo er schnell auf die junge Rena ­Lanford trifft. Sie ist die zweite Figur, für die Ihr Euch entscheiden dürft. Zwar bestreiten die beiden einen guten Teil des Abenteuers Seite an Seite, aber immer wieder trennen sich ihre Wege auch mal etwas, sodass für ein komplettes Bild der Geschichte zwei Durchgänge nicht ganz verkehrt sind.

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Rudi Ratlos
I, MANIAC
Rudi Ratlos

Klingt gut und kommt auf die Wunschliste – spiele ja gerade den „großen 3D-Bruder“ und der ist ebenfalls recht fesselnd. Wenn nur die Fitzelschrift nicht wäre…

Tabby
I, MANIAC
Tabby

Hatte sehr viel Spaß mit dem Remake, welches zwar gekonnt modernisiert wurde, aber sich trotzdem noch wie ein JRPG aus den guten alten Zeiten angefühlt hatte. Chapeau Square Enix!