Starblade – im Klassik-Test (Mega-CD)

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Starblade – so der Name eines furiosen Polygon-Weltraumspektakels, das vor drei Jahren in den Spielhallen stand. Neben revolutionärer Technik bestach der Automat durch einen gewölbten Bildschirm und ein Cockpit mit Pilotensitz. Von der Hydraulik wurde der Spieler je nach Situation tüchtig durchgerüttelt.

Der Spielablauf des Klassikers wurde 1:1 übernommen: Der künstliche Planet ”Red Eye” und seine Flotte befinden sich im Anflug auf den Hauptplaneten der Föderation. Die letzte Hoffnung der Menschheit stützt sich auf den ersten Bordkanonier der terranischen Eliteeinheit – Euch, den tapferen CD-Krieger.

In einem ”Star Wars”-ähnlichen 3D-Spektakel nehmt ihr Kurs auf ”Red Eye”. Euer Auftrag gliedert sich in drei Missionen: Zunächst fliegt Ihr in das Innere von ”Red Eye”, um dessen Hauptreaktor Octopus zu zerstören. Auf dem Heimweg attackieren Euch die beiden gigantischen Kommandoschiffe ”Iceberg” und ”Commando”. Jede der beiden Attacken gestaltet sich als eigene Mission. Da Euer Flugkurs vorgegeben ist, könnt Ihr Euch auf das Wesentliche konzentrieren – das Abballern zorniger Feindesschwärme. Die Gegner werden wie alle Objekte des Spieles als Vektorgrafiken dargestellt. Im Gegensatz zu den Landschaftsmerkmalen und den fetten Sternenkreuzern sind sie allerdings nicht mit farbigen Flächen überzogen.

Ein geschickter Schlenker mit dem Fadenkreuz und ein beherzter Druck auf den Feuerknopf zerblasen die bösen Buben in einzelne Vektoren. Erliegt Ihr jedoch der gegnerischen Übermacht, könnt ihr auf eines von zwei Continues zurückgreifen – Extraleben gibt’s keine. Das Geschehen spielt sich auf der linken Bildschirmseite ab. Rechts wird der Zustand Eurer Schutzschirme, der Punktestand und die verbliebene Strecke angezeigt.

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Auch wenn man sich das nicht mehr vorstellen kann, 1991 war Starblade die “Zukunft”: mit Polygonen, die auch ganz nackig für ganz große Augen sorgen konnten und mit einer rundum-Ausstattung zum staunen.

Ich hatte das Glück, im original zu sitzen, das gefühlt so groß wie ein Kleinwagen war und weiß noch, dass ich die MegaCD Version, auf die ich mich erst gefreut hatte, nicht so prickelnd fand.
Ist jetzt keine Kritik meinerseits, wie M. Gacksch das Game damals empfunden haben mag, aber ich finde, dass bei der MCD Version zu behaupten, dass sie “sich technisch messen konnte”, recht übertrieben ist…sie hinkt m.M.n. Lichtjahre hinterher…