Starblade – im Klassik-Test (Mega-CD)

1
1321
Zurück
Nächste

Meinung & Wertung

Martin Gaksch meint: Technisch ist diese Umsetzung rundum gelungen, Grafik und Sound wurden nur geringfügig abgespeckt – haben aber drei schnellebige Jahre auf dem Buckel. Zudem machten sich bereits nach der ersten halben Spielstunde erste Anzeichen meiner verschleppten Sehnenentzündung bemerkbar. Egal, wie schnell man auch auf den Feuerknopf einhämmert – gegen die feindliche Armada ist die Macht nicht mit Euch. Eigentlich schade, denn es macht richtig Spaß, mit Vollgas an Zerstörern vorbeizurauschen und Abfangjäger vom Landeplatz zu fegen. Die Optiken beim Flug durch Flottilien und verwinkelte Täler sind durchaus eindrucksvoll. Zeitweise glaubt man wirklich, hinter dem Steuerknüppel eines superschnellen Weltraumjägers zu sitzen. So kann man die stark eingeschränkte Handlungsfreiheit getrost verschmerzen.

Die Umsetzung kann sich technisch mit dem Automaten messen, krankt aber an überhöhtem Schwierigkeitsgrad.

Singleplayer69
Multiplayer
Grafik
Sound
Zurück
Nächste
1 Kommentar
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
genpei tomate
15. Dezember 2017 22:28

Auch wenn man sich das nicht mehr vorstellen kann, 1991 war Starblade die “Zukunft”: mit Polygonen, die auch ganz nackig für ganz große Augen sorgen konnten und mit einer rundum-Ausstattung zum staunen.

Ich hatte das Glück, im original zu sitzen, das gefühlt so groß wie ein Kleinwagen war und weiß noch, dass ich die MegaCD Version, auf die ich mich erst gefreut hatte, nicht so prickelnd fand.
Ist jetzt keine Kritik meinerseits, wie M. Gacksch das Game damals empfunden haben mag, aber ich finde, dass bei der MCD Version zu behaupten, dass sie “sich technisch messen konnte”, recht übertrieben ist…sie hinkt m.M.n. Lichtjahre hinterher…