Steel Battalion – im Klassik-Test (Xbox)

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Ihr wollt mal wieder so richtig angeben, könnt Euch aber keinen sündhaft teuren Sportwagen leis­ten? Dann hat Capcom genau das Richtige für Euch: Deren hochgezüchtete Mech-Simulation Steel Battalion wird nämlich für vergleichsweise preiswerte 200 Euro zusammen mit dem wohl dicksten Controller der Konsolen-Geschichte ausgeliefert. Habt Ihr das aus Pedalerie, einem Haupt- sowie zwei Seitenteilen bestehende Stück Mega-Hardware mit einem Imbus-Schlüssel zusammengeschraubt (Ikea-Regal ‘Sven’ lässt grüßen), eröffnet sich das Tor in eine neue Roboter-Dimension.

Bevor Ihr daran denkt, im Kampag­nen-Modus gegen aufständische Zukunfts-Schurken anzutreten, müsst Ihr erst einmal das Controller-Ungetüm bezwingen. Während die drei Pedale für Gas, Bremse sowie Ausweichsprünge verantwortlich zeichnen, übernimmt der wuchtige Tisch-Controller alle restlichen Funktionen – und das sind nicht gerade wenige. So benötigt allein das ‘Hochfahren’ Eurer virtuellen Kampfmaschine acht Kippschalter bzw. Druckknöpfe. In Einsatzbereitschaft versetzt, wird der ‘VT’ genannte Mech alsdann via Gangschaltung und linkem Knüppel durch postapokalyptische Ruinen, unwirtliche Steppen und seichte Gewässer dirigiert. Zur Orientierung nutzt Ihr die zahlreichen Anzeigen neben dem zentralen Sichtfenster: Ein Mini-Monitor am oberen Rand dient als Radar, rechts bzw. links gibt’s Auskunft über Primär- wie Sekundärbewaffnung.

Zeit, den Informations-Überfluss zu sortieren, habt Ihr im Capcom’schen Kriegsgeschehen aber leider nicht: Ständig stapfen Euch feindliche Stahlroboter sowie Panzer mit ratternden Bordkanonen entgegen. Angesichts dieser Bedrohung kommt der rechte Stick ins Konsolen-Spiel: Unabhängig von der Laufrichtung justiert Ihr so die Geschütze Eures Vehikels und schaltet Euer armes Opfer per Ziel-Computer auf. Jetzt nur noch brav die Primär- respektive Sekundär-Knöpfchen gedrückt – und schon zerspringt der tumbe Feind mit mächtigem Getöse in tausend Metallteile.

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SkyIcarus
23. November 2021 16:16

Hätte ich damals auch sehr gerne gezockt, aber irgendeinen Grund gab es, der dies verhindert hat…
Was dies wohl wahr? *nachdenk*

Tokyo_shinjuu
22. November 2021 20:38

@nightrain soweit ich mich entsinne, ging es um Krieg, that’s it. Viel Story war da mein ich nicht. Aber wie gesagt ich kam auch nie weit.^^

T3qUiLLa
22. November 2021 20:38

das ding war seiner zeit damals teil einiger meiner träume..also nur der controller…das spiel hät ich natürlich auch gern mal gespielt 😛

22. November 2021 20:30

, ab 400 € und dann durch die Decke … 😉

Das drum herum ist schon geil und der Kontroller … <3 Was ich nicht einschätzen kann ist, wie sich die Story und das Szenario machen? Ace Combat 7 hat da echt einen Würgereiz bei mir ausgelöst … aktuell bei Mechwarrior 5 schwebe ich hingegen im Lore-Himmel …

Lincoln_Hawk
22. November 2021 20:13

Hätte ich auch zu gern mal gespielt ?

belborn
22. November 2021 18:50

Ich schau gar nicht erst auf ebay um zu schauen was der spaß heute kosten würde

Tokyo_shinjuu
22. November 2021 15:50

Der Controller war schon ne Wucht und das Spielgefühl damit einmalig.
Aber ich kam auch nie übers zweite Level hinaus.

22. November 2021 15:23

Wollte ich damals immer mal gerne spielen (haben), kam aber leider nie dazu.

Vhaalh
22. November 2021 15:12

Konnte mir damals ein Exemplar sichern. Die Immersion seinen Mech zu starten und die ersten Schritte zu machen war (bis heute) einfach unvergleichlich! Leider war mir das Spiel zu schwer was mich aber nicht von abgehalten hat das Spiel inklusive der dicken Ammo-box bis heute wie einen Schatz zu hüten! Abgesehen von Arcades oder VR eine der Besten Spielerfahrungen in meinem Leben!

Max Snake
22. November 2021 15:02

Der Controller ist der Hammer.