Steins;Gate Elite – im Test (PS4 / Switch)

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Im Westen erschien das Original-Steins;Gate anno 2015 für PS3 und Vita zu einer Zeit, als Visual Novels immer noch völlige Exoten waren; entsprechend wenige Leute nahmen noch Notiz davon. Inzwischen hat sich die Wahrnehmung doch etwas gewandelt und so wagt Spike Chunsoft einen neuen Versuch auf PS4 und Switch und setzt bei Elite auf einen Kniff: Statt wie sonst genreüblich die immensen Textmengen mit Standbildern und minimalistisch animierten Charakterporträts zu illustrieren, werden bewegte Szenen aus dem zwischenzeitlich erschienenen Steins;Gate-Anime verwendet. Dadurch geht zwar das interessante Design des Originals etwas verloren, aber zugleich wird das Lese-Abenteuer für weniger japanfixierte Interessenten leichter verdaulich.

Außerdem wurden die Handhabung des für richtungsweisende Entscheidung zuständigen Smartphones im Spiel verbessert sowie hier und da Textpassagen gekürzt, was aber der Handlung kaum schadet: Die schillernde Truppe des ”Future Gadget Laboratory” rund um den anfänglich arg nervigen, aber tiefgründigen Rintaro Okabe kommt immer noch einwandfrei rüber. Die großartige Sci-Fi-Story rund um das Thema Zeitreisen entwickelt sich langsam, schlägt dann aber mit voller Komplexität und emotionaler Wucht zu.

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2 Kommentatoren
slimogZack1978 Letzte Kommentartoren
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Eine Frage: Ich bin interessiet das Spiel zu kaufen und habe auch den Anime gesehen. Ist die Story eine andere oder entspricht sie dem Anime?

Zack1978
Mitglied
Maniac
Zack1978

Gefällt mir richtig, richtig gut.
Gerade das der Titel bewegte Szenen hat, lässt ihn sehr lebendig wirken und macht ihn für mich zu einem äußerst unterhaltsamen Ganzen.
Das ich damit auch gleich noch mein Schulenglisch auffrische, ist noch ein weiterer positiver Aspekt für mich. 🙂