Stories Untold – im Test (Switch)

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Das No-Code-Team liebt 1970er- und 1980er-Jahre-Sci-Fi und verstörte jüngst mit der Point’n’Select-Weltraumnovelle Observation, die wir auf PS4 mit 85% empfehlen: Bei ”Einsamkeit” und ”Klasse englischer Synchro […] technische Probleme lösen”. Ebenso lassen sich das Textexperiment The House Abandon (2016) und der darauf basierende episodische Stories Untold-Vierteiler beschreiben: Als Spieler 2020 sieht man sich im Kapitel ”Das verlassene Haus” in einen des Jahres 1986 verwandelt. Unheimliches Homecoming: Man nimmt vor dem 8-Bit-Rechner Platz, lädt die ”House Abandon”-Datasette und steuert mit Parser-Eingabe (”Lies Notiz”, ”Geh in die Küche”) einen Typen, der ins Elternhaus heimkehrt und das Textadventure ”House Abandon” findet – die Datasette schrillt, die Tischlampe flackert, gruslig! In Episode 2 untersucht man zu Off-Instruktionen mit Kamera, Röntgengerät, Tunern und Verstärker ein Artefakt (aus dem All? Unterbewussten?), verstellt Knöpfe und Regler, jus­tiert und synchronisiert bis ”Das Experiment” und der Betreuer platzen.

Episode 3, ”Stationsmaßnahmen”: In der Arktis läuft nichts nach Plan, sodass wir an Terminal, Funk und Microfiche angelernt werden und einen Gang nach draußen wagen, im Schneesturm nach dem Generator sehen. Im vierten Kapitel verbinden sich alle bisherigen Interaktionsmöglichkeiten und drei Erzählfäden zur… sagen wir… Lösung. Die authentische Tastatureingabe der Adventure- und Terminal-Szenen gibt es auf Switch nicht: Ein zusätzliches Point’n’Click-Menüfenster kratzt am 1980er-Jahre-Lack, ist umständlicher als das Anno-Dazumal-Tippen.

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