Street Hoops – im Klassik-Test (PS2 / Xbox)

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In den USA gibt es so viele Basketball-Spieler, dass die NBA nicht allen als Heimat dienen kann: Gescheiterte Talente und rebellische Regelverweigerer gehen deshalb landesweit auf Straßenplätzen der Korbjagd nach. Die besten Cracks werden dank ihrer spektakulären Tricks während der nicht selten rauen Partien nichtsdestotrotz zu Stars.

Activision will Euch mit Street Hoops diese Szene näher bringen und verzichtet deshalb auf bekannte Profis und Vereine: Stattdessen wählt Ihr eine Truppe von der Straße mit fünf Spitznamenträgern, die dem durchschnittlichen Europäer wenig sagen. Gespielt wird nach den gängigen Regeln, Ihr habt also nur bedingt lange Zeit für einen Angriff und dürft z.B. nicht in Eure Hälfte zurückspielen – auf Wunsch sind diese Einschränkungen aber abschaltbar. Neben Standardaktionen wie Dribbeln, Passen oder Dunkversuchen verfügt Ihr über spezielle ‘Mad Skillz’: Auf Knopfdruck vollführt Ihr damit besonders wilde Dribbler und Täuschungsmanöver, die im Idealfall dem Verteidiger vor Euch wortwörtlich Knoten in die Beine zaubern und Euch so ein leichtes Vorbeikommen ermöglichen. Spielt Ihr Euch durch häufiges Punkten in einen Rausch, füllt sich eine Leiste auf dem Bildschirm und Ihr geht eine Weile lang mit höheren Attributen ans Werk.

Neben gewöhnlichen, freundschaftlichen Duellen und Pick-Up-Matches, die je nach Spielerzahl (möglich sind ein bis fünf Basketballer pro Team) auf dem ganzen oder halben Platz ausgetragen werden, locken zwei ausführliche Spielmodi: Entweder verteidigt Ihr Euren Heimplatz gegen eine Reihe von Teams oder macht Euch auf die Welttour, um die insgesamt 14 Courts freizuschalten. Durch erfolgreiche Matches gewinnt Ihr Preis­geld, das Ihr in einer Reihe Shops verprasst: Neben besserem Schuh­werk und modischen Klamotten lasst Ihr Euch z.B. vom Friseur neue Haartrachten verpassen, im Tattoo-Laden neckische Motive in die Haut ritzen (und wieder entfernen) oder Ihr gönnt Euch im Pfandhaus Goldketten und anderen Plunder. Mutige Zeitgenossen wagen sich in ein Wettbüro und setzen Geld darauf, dass sie Spiele gewinnen und dabei z.B. festgeschriebene Punkt- oder Reboundzahlen erreichen.

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